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LINE Dance Time mit den Desperados
Workshop für Anfänger
Sonntag, 05.01.2020 /14-16 Uhr
Sporthalle TV Sindlingen, Mockstädterstr.12
Eintritt 3.- Euro
Anmeldung nicht erforderlich !
Bitte Turnschuhe mitbringen!

Neuer Tanzkurs beim TV Sindlingen

Tanzen macht Spaß, hält fit, kann mit dem Partner und in jedem Lebensalter betrieben werden. Ein idealer Sport also für Jedermann. Wer schon immer mal darüber nachgedacht hat, dass es schön wäre, diesen geselligen Sport zu betreiben, hat dazu ab Januar 2020 Gelegenheit. Jörg Philipp, ein Tanzlehrer, der schon seit 2002 den Tänzern von Sindlingen und Umgebung die richtigen Schritte beibringt, wird ab Freitag, den 31. Januar, beim TVS einen neuen Kurs für Anfänger und Wiedereinsteiger anbieten. Der Kurs findet Freitag abends von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr im Mehrzweckraum EG in der Sporthalle des TV Sindlingen, Mockstädterstr. 12 statt. Anmeldungen bitte per Email an info@tv-sindlingen.de. Dreimaliges kostenloses Reinschnuppern ist erwünscht. Für dauerhafte Teilnahme ist Vereinsmitgliedschaft notwendig.

Der Verein/Trainingsübersicht

oder als Flyer zum herunterladen:

TVS Angebote_20191112

Die Angebote aus dem Bereich Fitness und Gesundheit:

TVS Fitness_Angebote_20191112

Hier können Sie die aktuelle Eintrittserklärung herunterladen:

EintrittserklärungTVSindlingen20180815

Hier können Sie die aktuelle Datenschutzordnung herunterladen:

DatenschutzordnungTVSindlingen20180816

Hier können unsere Mitglieder die Datenschutzerklärung zum Ausfüllen und Unterschreiben herunterladen:

DatenschutzerklärungTVSindlingen20180815

Hier die wichtigsten Telefonnummern des TV 1875 Sindlingen e.V.:

Wichtige TVS Rufnummern 20190212

Hier können Sie unsere aktuelle Satzung (Stand 18.03.2016) hernterladen:

Satzung_TVSindlingen_20160318

Unsere vereinseigenen Sportstätten:

TVS Sporthalle

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Die Sporthalle hat internationale Maße (25*45m). Es ist eine Dreifeldhalle mit weiteren Funktionsräumen: Ein Mehrzweckraum mit 150m² im Erdgeschoss und einem weiteren Mehrzweckraum mit 100m² im 1.OG.  Weiterhin besitzt die Sporthalle 4 Umkleideräume mit Duschräume, 2 Lehrerumkleideräume sowie eine Küche.

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Adresse: TVS Sporthalle, Mockstädterstr. 12, 65931 Frankfurt-Sindlingen

TVS Turnerheim

Das Turnerheim ist unser Vereinsheim. Der große Mehrzweckraum von 120m² kann durch Rolltore getrennt werden.

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Adresse: TVS Turnerheim, Farbenstraße 85a, 65931 Frankfurt-Sindlingen

TVS Sportgelände

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Adresse: TVS Sportgelände, Rückseite Turnerheim, Farbenstraße 85a, per Auto am besten erreichbar über Mockstädterstraße dann geradeaus über Feldweg.

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Neue Reha-Gruppe Orthopädie beim TVS

Der TV-Sindlingen reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Rehabilitationssport und weitet sein Angebot aus. Eine neue (dritte) Reha-Gruppe Orthopädie startet am Mittwoch, den16. Oktober um 16.30 Uhr in der Sporthalle des TVS, Mockstädterstr. 12. Das Angebot richtet sich an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden ist der Rehasport ein Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens. Dieses Bewegungstraining wird vom Arzt verordnet, um die medizinische Behandlung mit Hilfe körperlicher Bewegung zu fördern. Für die Teilnahme ist eine Vereinsmitgliedschaft nicht erforderlich. Übungszeiten: Mittwochs 16.30 – 17.30 Uhr, TVS-Sporthalle (EG).

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Fitness und Kraftworkout neu beim TVS

Wer mit der eigenen Fitness unzufrieden ist und sich mehr Power wünscht, kann das zukünftig im Turnverein Sindlingen 1875 e.V. angehen. Beim „Fitness und Kraftworkout“ wird der Körper mit gezielten Übungen geformt und die Muskulatur gestärkt. Insbesondere wird in den intensiven Hit Übungen die Koordination, Geschwindigkeit, Kraftausdauer sowie Flexibilität verbessert. Das Programm enthält Übungen mit Kettlebells, Steppern, Therabändern und TRX. Gordon Uebing, Fitnesscoach und Personaltrainer, kündigt u.a. explosive Kasten-Aufsprünge, unterschiedliche Kniebeugen, Liegestütze, Burpees und Mountain Climber an. Das neue Angebot des TV-Sindlingen findet in Kooperation mit dem Kanu-Club Kapitän Romer 1932 e.V. Sindlingen (KCR) statt und richtet sich sowohl an die Mitglieder beider Vereine als auch Nicht-Vereinsmitglieder. Schnuppern ist ausdrücklich erwünscht. Start für die neue Power-Stunde ist der 17. Oktober, Trainingszeiten sind donnerstags 20.30 – 21.30 Uhr in der Sporthalle des TVS (OG), Mockstädterstr. 12.

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Beim Fitboxen ändern sich die Trainingszeiten

Beim Fitboxen ändern sich die Trainingszeiten

Fit machen für den Alltag, mit Lust an Bewegung gerade in der dunklen Jahreszeit. Da ist Fitboxen ideal. Und wer nun beim Boxen an Gewalt denkt, kann beruhigt werden. Beim Fitboxen hat man keinen Sparring-Partner, nie wird jemand geschlagen. Verwendet werden dagegen Trainingselemente aus dem Boxtraining. Das abwechslungsreiche Training verhilft zu Ausdauer, Kraft und Körperbeherrschung. Wer nun Lust bekommen hat, ist eingeladen sich einmal selbst einen Eindruck zu verschaffen. Beim TV-Sindlingen gilt die Regel: Einfach mal reinschnuppern. Nichtvereinsmitglieder können drei Mal kostenfrei und probeweise trainieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Die bisherigen Trainingszeiten wurden um eine Stunde nach vorne verlegt. Unter der bewährten Leitung von Tobias Peisker findet Fitboxen seit Montag, den 11.11.2019 bereits um 19.30 in der Sporthalle des TVS, Mockstädterstr. 12. statt.

Eine Übersicht alle Angebote der Abteilung Fitness & Gesundheit gibt es unter: www.tv-sindlingen.de/Abteilungen/Fitness+Gesundheit

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Aktiv bis ins hohe Alter

Sie halten sich fit – bei Aktiv-bis-100

Auch Bewegung im Sitzen gilt als Sport

Ist Sport im Sitzen Sport? Ja, ganz klar, sagt Lydia Karell. Alles, was Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und/oder Koordination fördert, gilt als Sport, erklärt die Übungsleiterin, die beim Turnverein Sindlingen Sportstunden für Hochbetagte anbietet.

Übungsleiterin Lydia Karell hält ihr Gruppe fit

 Gezieltes Tun für einen der genannten Sektoren ist Sport. Dauerlauf ist Sport. Gassigehen ist Sport. Spazierengehen ist Sport. Und selbstverständlich sind auch die Gymnastikrunden „Aktiv-bis-100“ und „Fit bis 100“ Sport.

Unterschiedlich sind nur die Ansprüche und Möglichkeiten. „Gesunde Menschen ohne körperliche Einschränkungen machen keinen Sitzsport. Wir sitzen eh zuviel“, sagt Lydia Karell. Aber für alle, die es im Stehen nicht mehr können, seien die Kurse ein klasse Angebot. Den Muskeln ist es letztlich gleich, ob sie im Stehen, Sitzen, Laufen oder Liegen gefordert werden.

Entscheidend ist, dass sie gefordert werden. Zum Beispiel die Muskelkraft. Im Sitzsport geht es nicht ums Heben möglichst schwerer Hanteln, sondern etwa darum, die Beine gerade oder gebeugt zu heben. „Training für die vordere Oberschenkelmuskulatur ist wichtig und Pflicht in jeder Stunde“, sagt Lydia Karell: „Diese Muskeln brauchen wir fürs Aufstehen und Gehen, fürs Hochkommen und Treppensteigen.“ Auch die Beweglichkeit lässt sich im Sitzen stärken. Die Teilnehmer drehen und biegen den Oberkörper in alle Richtungen, was Wirbelsäule und Schultern guttut, oder kreisen mit einem Bein, um das Hüftgelenk zu mobilisieren. „Hierbei geht es darum, den Bewegungsradius zu erhalten oder auch erst wieder aufzubauen“, erklärt die Übungsleiterin. Aber wie sieht ein Ausdauertraining im Sitzen aus? „Wir gehen zum Beispiel im Sitzen auf der Stelle und machen dazu Armbewegungen wie beim Walking“, nennt Lydia Karell ein Beispiel: „Der Puls geht hoch, Herz und Kreislauf werden angeregt. Das ist für die Zielgruppe Ausdauertraining.“ Schnelligkeit dagegen lässt sich im Sitzen nur bedingt fördern. „Wir können im Sitzen schneller gehen oder rasche kleine Trippelbewegungen mit den Füßen machen“, sagt sie. Jedoch sei Schnelligkeit, ähnlich wie im Reha-Sport, nicht das Ziel.

Wesentlich wichtiger ist die Koordination .Dabei werden verschiedene Fertigkeiten miteinander kombiniert: Arme und Beine gegengleich bewegen, das Gleichgewicht bei Rotationsübungen halten, mit verschiedenen Materialien wie Bällen oder Tüchern umgehen, reagieren, wie etwa bei einem Wurfspiel, und als Gruppe gleich agieren, also darauf achten, was die anderen tun, und sich ins große Ganze einfügen. „Hier geht es immer um die Steuerung durch das Gehirn. Es gibt die Impulse an die Muskeln weiter. Man könnte die Koordination also auch als Gehirntraining bezeichnen“, sagt Lydia Karell: „Ist ja auch logisch: Ohne Steuerungszentrale nutzt der beste Körper nichts.“

Die regelmäßige Teilnahme an den Übungsstunden sei der beste Weg, lange gesund und fit zu bleiben. „Ärgerlich finde ich es, wenn andere, die nichts machen, sich über den Sitzsport lustig machen“, sagt Lydia Karell: „Das ist schade.“ Die Damen und Herren 70 plus, die jede Woche mitmachen, wissen es besser. Sie empfänden die Übungen teilweise als anstrengend, für sie seien sie gleichermaßen Sport und Gemeinschaftserlebnis. Denn selbstverständlich lachen sie viel miteinander, unterhalten sich, nehmen Anteil am Leben der Anderen. „Ich fühle mich insgesamt besser“, „ich habe weniger Schmerzen“, „ich kann leichter aufstehen“ seien nur einige der positiven Rückmeldungen.

„Sport kann hier wie eine Wunderpille wirken“, bestätigt Dr. Renate Ahlers-Zimmermann. Die Allgemein- und Sportmedizinerin begleitet die Herzsportgruppe im Turnverein und rät jedem dazu, täglich wenigstens 30 Minuten oder mehr etwas für die allgemeine Ausdauer zu tun – je nach seinen Fähigkeiten. Wie beim Sport im Sitzen sinkt dadurch der Sauerstoffbedarf des Herzens, beugen die Aktiven Rhythmusstörungen und Bluthochdruck vor, verbessern sich die Fließeigenschaften des Blutes und der Stoffwechsel und vermindert sich die Entwicklung von Arteriosklerosen, nennt sie einige Aspekte: „Und das in jedem Alter und ohne Nebenwirkungen!“ hn

Dr. Renate Ahlers-.Zimmermann

Der Turnverein Sindlingen bietet ein breit gefächertes Angebot an Sportstunden für die Bedürfnisse von Senioren. Freitags von 9 bis 10 Uhr übt die Gruppe „Fit ab 60“. Die Teilnehmer haben alle früher schon Sport getrieben. Von 10.15 bis 11.15 Uhr trifft sich die Gruppe „Aktiv bis 100“ zum Sitzsport. Danach, von 11.30 bis 12.30 Uhr, gibt es in der zweiten Gruppe „Aktiv bis 100“ eine Mischung aus Übungen im Sitzen und Stehen. Zur Zeit trainieren die Gruppen, die alle von Lydia Karell geleitet werden, im katholischen Gemeindehaus St. Dionysius, Huthmacherstraße 21. Sobald das Turnerheim an der Farbenstraße 85j wieder zugänglich ist, werden sie dort weitermachen. Weitere Informationen zu den Angeboten gibt es im Internet auf der Seite www.tv-sindlingen.de sowie in der Geschäftsstelle in der Mockstädter Straße 12. Sie ist montags von 17.30 bis 19 Uhr geöffnet und unter der Telefonnummer 069 45 09 01 92 zu erreichen.

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Prof. Dr. Hans Brunnhöfer verstorben

Der lebenslang für seinen Sport engagierte Handballer litt schon seit Jahren an einer Krebserkrankung. Der Kämpfer gab nie auf, fand immer wieder Kraft in der Familie und durch die Freunde im Turnverein. Er verpasste kaum ein Heimspiel der Herren, unterstützte den TVS zeitlebens in verschiedensten Funktionen wie Spieler, Schiedsrichter, Abteilungsleiter, Klassenleiter, Vereinsvorsitzender.

Vor einem Jahr erst gab er wiederstrebend die Position des zweiten Vorsitzenden auf. Die Krankheit zwang ihn dazu. Der TVS ernannte ihn dann zum Dank fürs lebenslange Engagement zum Ehrenvorsitzenden. Andere Auszeichnungen wie Ehrennadeln von Verein und Verband sowie den Ehrenbrief des Landes Hessen hat er schon früher erhalten.

Hans Brunnhöfer begann 1960 mit Feldhandball, spielte erste und zweite Mannschaft und danach bei den alten Herren. Er fing auch gleich an zu pfeifen. Zehn Jahre später wurde er Abteilungsleiter Handball und blieb es 22 Jahre lang. Außerdem übernahm er 1980 die Aufgaben eines Klassenleiters und versah sie bis 2018.

1990 vollzog sich ein Generationswechsel im Turnverein. Hans Brunnhöfer als Vorsitzender und Handball-Torwart Michael Sittig als Vize führten den Verein fortan. Später „tauschten“ sie, seit 2002 ist Michael Sittig Vorsitzender und Hans Brunnhöfer war Vize bis März 2018. Gemeinsam mit dem Vorstand planten und bauten die beiden die vereinseigene Sporthalle, die 2011 eingeweiht wurde – ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte.

Aber natürlich führte Hans Brunnhöfer auch ein Leben außerhalb des Vereins. Der Sindlinger legte 1962 das Abitur ab, studierte Biologie und Chemie und promovierte 1968. Das Staatsexamen erwarb er ein Jahr später zusätzlich.

Überhaupt war 1969 ein bedeutsames Jahr. Hans Brunnhöfer heiratete seine Studienfreundin Doris und fing als Ausbilder bei der Hoechst AG an. Er kümmerte sich als Leiter um die Weiterbildung der Angestellten, die vom Facharbeiter bis zum Diplom-Ingenieur reichte. Wegen der nötigen externen Prüfungen pflegte er Kontakte zur Fachhochschule Gießen, an der er auch seit 1983 lehrte, sowie zu den Fachhochschulen Darmstadt und Rüsselsheim. 1988 wurde er zum Professor ernannt. Bei der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechema) begleitete er über viele Jahre die Leitung eines Fachausschusses, in dem alle Fachhochschulen mit Chemie- oder Biotechnologie-Fachbereichen in der gesamten Bundesrepublik vertreten waren. 1997 war er bei der Gründung der Provadis GmbH dabei, die seither als Dienstleister die Aus- und Weiterbildung für die Unternehmen im Industriepark Höchst betreibt.

Nach seinem 70. Geburtstag stellten die Ärzte eine Autoimmunerkrankung der Wirbelsäule bei ihm fest. Nach einer langwierigen Behandlung hatte er sie 2018 weitgehend überstanden. Er war froh, wieder in die Halle gehen und seine Mannschaften spielen sehen zu können. In diesem Jahr jedoch hat ihn der Krebs wieder gepackt. Am Ende half auch Hans Brunnhöfers positive Einstellung zum Leben nicht mehr.  Hans Brunnhöfer hinterlässt Frau, Sohn, Schwiegertochter und zwei Enkel. Er wird am Mittwoch, den 06. November um 12 Uhr auf dem Sindlinger Friedhof beigesetzt. hno

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Badmintonabteilung feiert Schleifchenturnier

Badminton Abteilung veranstaltet Sommerturnier

Schleifchen für die Sieger

Dirk Mettin guckt hochkonzentriert. Mit dem Federball in der einen und seinem Schläger in der anderen Hand, setzt er zum Aufschlag an. In der Sporthalle ist es heiß geworden. „Noch eine Minute“, ruft eine laute Stimme durch die Sporthalle. Dann fliegt der Ball über das Netz. Sofort gibt es einen rasanten Schlagabtausch. Mit peitschenden Schlägen wird der Ball von einer Seite zur anderen geschmettert. Die Sportschuhe der Spieler quietschen laut über den Hallenboden. „Schluss! Aus!“ Auf der anderen Seite des Netzes fallen sich Alexander Stollberg und Franziska Zimmermann triumphierend in die Arme. Die Zeit ist um. Sie haben das Spiel gewonnen.

Bereits zum fünften Mal veranstaltet die Badminton-Abteilung des TV Sindlingen in diesem Jahr ihr sogenanntes „Schleifchenturnier“. Insgesamt 43 Spieler…… Weiter lesen

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Luftakrobatik am Vertikaltuch

Neues Angebot beim TVS

ab dem 18.09.2019 immer mittwochs von 17.30 – 19.00 Uhr in der Turnhalle der Meisterschule, Herbert von Meisterstraße

Das Vertikaltuch gehört zu der vielfältigen Zirkus Disziplin der Luftakrobatik. Die Tücher werden in einigen Metern Höhe aufgehängt und hängen senkrecht herab. An den Tüchern werden Klettertechniken, Figuren, Abwickler, Drehungen, ebenso wie tänzerische Fähigkeiten in der Luft erlernt. Ziel ist es, die verschiedenen Kunststücke vor einem Publikum aufzuführen.
Der Anfänger Kurs ist für Kinder ab 10 Jahren. Es sind keine Vorerfahrungen notwendig. Der Fokus liegt hierbei auf dem Erlernen der Grundtechniken, dazu gehört auch ein ausgedehntes Beweglichkeits- und Krafttrainingsprogramm.
Lust an der Bewegung und das Interesse an der Akrobatik, ebenso wie Leistungsbereitschaft und Disziplin , werden vorausgesetzt.

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Bei Zumba ändern sich die Trainingszeiten

Der Turnverein Sindlingen weist auf Änderungen bei seinen Zumba-Angeboten hin. Übungsleiterin Maria Eckmann-Campo (Zumba Kids und Zumba Fitness) zieht im Sommer aus Frankfurt weg. Ihre Kurse übernimmt zusätzlich Giusy Rizzo, die bislang die beiden Zumba Gold-Kurse leitet. Zumba Kids findet wie gehabt dienstags von 17 bis 18 Uhr in der Turnhalle der Meisterschule statt, Zumba Gold montags von 18.30 bis 19.30 Uhr sowie mittwochs von 9.30 bis 10.30 Uhr in der TVS-Sporthalle. Zumba Fitness bekommt einen neuen Termin. Es wird nach den Sommerferien donnerstags von 20.30 bis 21.30 Uhr in der TVS-Sporthalle angeboten.

 

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Ein Fest für die ganze Familie

Laufen, springen, werfen, futtern: All das bot der große Mitmachtag des Turnvereins Sindlingen. Die Turnabteilung lud zum Kinderstadtlauf ein. Er ging nahtlos über in ein Familiensportfest in der vereinseigenen Halle.

„Wir haben den Kinderstadtlauf vor vielen Jahren eingeführt, um vor allem den Turnkindern ein bisschen Wettkampf zu bieten“, sagt Vorsitzender Michael Sittig. Während sich junge Handballer oder Judoka regelmäßig mit Sportlern anderer Vereine messen, liegen die Gau-Kinderturnfeste recht weit auseinander. Deshalb organisiert die Turnabteilung des TVS jedes Jahr den Lauf. Früher führte die Strecke vom Turnerheim aus um den Friedhof, seit einigen Jahren geht es von der TVS-Halle aus durch die Wingerte.

45 Kinder warteten nach dem gemeinsamen Warmmachen auf den Startschuss. Manche flitzten sofort los, andere ließen es langsamer angehen, die Kleinsten bewältigten die 1,1 Kilometer an der Hand ihrer Eltern oder huckepack. Viele Kinder kannten das schon. Marilena zum Beispiel war schon vor drei Jahren im Alter von 19 Monaten am Start gewesen, hatte die ganze Runde geschafft und den ersten Platz in ihrer Altersgruppe belegt. Diesmal, als Fünfjährige, landete sie im Mittelfeld. Ihr Bruder Angelo (drei Jahre) war zum ersten Mal dabei und lief als Zweiter ins Ziel.

Längst sind nicht mehr nur Turnkinder dabei, sondern auch Nachwuchs aus anderen Abteilungen und Kinder, die bislang nicht im Verein sind. Manche schnauften, die meisten strahlten, als sie unter dem Applaus der Eltern die Ziellinie überquerten.

Kaum zurück an der Halle, war die Anstrengung vergessen. Etliche der Kinder stürmten die Hüpfburg, andere das Kuchenbüffet und wieder andere spielten in der Halle mit Luftballons, Fuß- und Handbällen oder kletterten ein Gestell aus Kästen hoch, um dann über schräg angelegte Matten wieder hinunter zu hüpfen, zu rollen oder Purzelbäume zu schlagen. Die Eltern-Kind-Turngruppen hatten auch ein großes, buntes Schwungtuch dabei, das zum Einsatz kam. Gleichzeitig schlossen sich Kinder, Erwachsene und Senioren im mittleren Teil der Halle gerne Giusy Rizzo beim Zumba an. Der Turnverein bietet vier Kurse in dieser Sportart an, für Kinder, als Fitnesstraining und für Ältere.

Ebenfalls parallel dazu zeigten Handballtrainer im hinteren Drittel den Kindern, wie man einen Ball richtig wirft. Alle halbe Stunde wechselten die Sportarten. „Sie alle sind herzlich eingeladen zuzuschauen und mitzumachen“, sagte Ulrike Grohmann, Leiterin der Abteilung Fitness und Gesundheit, zur Begrüßung. Sie hatte den Tag mit Unterstützung der übrigen Abteilungen organisiert. Anders als beim Fitness- und Gesundheitstag im vergangenen November stellten diesmal alle Abteilungen ihre Sportarten vor. Seniorentänzer lösten die Zumba-Gruppe ab. Wer sich am Country-Line-Dance versuchte, stellte fest, dass dabei viel Konzentration nötig ist. Jugendliche Judoka führten Fallübungen und Würfe vor und ließen es alle, die wollten, auch mal versuchen. Auch Badminton, Gymnastik, Tischtennis, Volleyball und Reha-Sport standen auf dem Plan.

Für die Bewirtung an Ausschank und Grill sorgten wie in anderen Jahren beim Wäldchesfest, die Handballer. In diesem Jahr war das fröhliche Treiben am Dienstag nach Pfingsten ausgefallen, weil das Turnerheim wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht. Deshalb entwickelte der Vorstand die Idee des Familiensportfestes. Neben der Werbung für die Vereinsangebote nennt Michael Sittig einen weiteren Pluspunkt: „Wir wollen dazu animieren, dass Eltern etwas gemeinsam mit ihren Kindern machen.“ hn

Die schnellsten Jungen ihrer Altersgruppen waren Nikolas Paul (null bis zwei Jahre), Luke Eickhoff (drei und vier), Luzian Ulrich (fünf und sechs), Igor Cichonski (sieben und acht), Dawid Cichonski (neun und zehn). Die schnellsten Mädchen: Gesa Wollnik (null bis zwei), Johann Tischler (drei und vier), Luisa Erkes (fünf und sechs), Emilia Tischler (sieben und acht), Asmal Bouy (elf und zwölf) und Iman Bouy (13).

 

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Das Turnerheim wird bis zum Jahresende dicht gemacht

„Wir haben viele Baustellen gleichzeitig dieses Jahr“, kündigte Michael Sittig in der Hauptversammlung des Turnvereins an. Der Vorsitzende gab vor knapp 60 Mitgliedern einen Überblick über Entwicklungen und Pläne.

Im vergangenen Jahr bereitete die Umsetzung der europäischen Datenschutzverordnung dem Vorstand viel Arbeit. Außerdem machte er sich Gedanken, wie die Mitgliedschaft im Verein attraktiver werden könnte. Ergebnis war die Abschaffung des Kurssystems bei den Gymnastik- und Gesundheitskursen. Statt vereinsfremd gegen Gebühr können Interessierte jetzt nur noch mitmachen, wenn sie eintreten und regulär Mitgliedsbeitrag bezahlen. Alle Angebote für Erwachsene, die nicht Mannschaftssport oder Tanzen sind, gehören jetzt zur neuen Abteilung Fitness und Gesundheit. „20 Leute sind aus-, aber 98 eingetreten“, berichtete Abteilungsleiterin Ulrike Grohmann, dass sich der Schritt als gut und richtig erwiesen habe.

Probleme, mit denen der TVS zu kämpfen hat, sind die abnehmende Identifikation mit dem Verein und die sinkende Bereitschaft, ehrenamtlich mitzuarbeiten. Die Zahl der Ein- und Austritte, beziehungsweise Wiedereintritte ist hoch. Mannschaftssportarten haben Probleme, komplette Teams in allen Jahrgängen zu bilden. Nur durch Kooperationen mit anderen gelingt es, spielfähige Mannschaften zu erhalten. Dabei kristallisiere sich der TVS dank der eigenen Halle als Stützpunktverein heraus, erklärte Michael Sittig.

Manche Abteilungen florierten, andere hätten Existenzprobleme. Hier wolle der Verein versuchen, mehr Kinder und Jugendliche zu gewinnen. Der zunehmende Ganztagsbetrieb an den Schulen erschwert das. Deshalb sollen Kooperationen mit den Schulen verbessert und mehr Werbung für den Vereinssport gemacht werden. Auch sucht der TVS den Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen.

Vor allem aber baut der Turnverein weiter daran, die Raumsituation zu verbessern. Durch den Verkauf des vorderen Teils des Turnerheimgeländes hat er neue Möglichkeiten. „Wir investieren“, erläuterte der Vorsitzende. Der Verein errichtet ein Gebäude mit Übungsräumen und einer Geschäftsstelle an seiner Halle im Süden Sindlingens, Mockstädter Straße. Die Baugenehmigung für das „Sportcenter Sindlingen“ liege vor, die Ausschreibung laufe. Obwohl es schwierig sei, Handwerker zu finden, geht Michael Sittig davon aus, dass der Bau im Sommer beginnen kann. Dabei werden auch der Eingang verlegt und die Parkplätze neu gestaltet.

Auch am Turnerheim wird gearbeitet. Es soll neu an die Versorgungsleitungen angeschlossen, Lagerraum geschaffen und teilweise sollen neue Sanitäranlagen gebaut werden. Der Grund, weshalb es für den Rest des Jahres geschlossen bleibt, ist jedoch ein anderer. Auf dem verkauften Geländeteil haben die Erdarbeiten für den Bau von zwei Doppel- und vier Reihenhäusern begonnen. Eigentlich sollte ein provisorischer Zugang zum Turnerheim von der Farbenstraße her erhalten bleiben. „Das klappt nicht“, sagte Michael Sittig. Deshalb wird das Turnerheim nun dicht gemacht. Die Sportstunden, die dort stattfinden, seien auf die Sporthalle, die Turnhalle der Meister-Schule und das katholische Gemeindezentrum verteilt worden. Bis Jahresende soll der reguläre Zuweg fertig sein. Danach findet der Sport wieder statt wie gewohnt. Beim Feiern allerdings könnte es wegen der Nähe zu den Wohnhäusern Einschränkungen geben.

Weitere Abteilungen sind Turnen, Handball, Badminton, Tischtennis, Judo, Tanzen, Country- und Line-Dance, Volleyball und Basketball. Um die Arbeit, die mit großen Veranstaltungen zusammenhängt, auf mehr Schultern zu verteilen, ist jeweils eine Abteilung federführend: Handballer organisieren den Wäldchestag am 11. Juni, Turner den Kinderstadtlauf am 15. Juni und Badminton die Teilnahme an Ranzenbrunnenfest (7. September) und Weihnachtsmarkt (erster Adventssonntag). Der Termin für die Seniorenweihnachtsfeier ist noch offen.

Trotz der nachlassenden Vereinstreue gibt es immer noch viele Mitglieder, die sich ihrem Verein ein Leben lang verbunden fühlen (wir berichteten). Von ihnen wurden in der Versammlung einige geehrt. Jenny Bocklet, Alica und Dennis Grabitsch, Änne Koch, Joscha Kriegelsteiner, Ralf Riemenschneider und Johannes Sittig sind seit 25 Jahren Mitglieder. Hella Fausel gehört dem TVS seit 40 Jahren an, Peter Bocklet und Ulrich Schlereth seit 50 und Gerhard Witz seit 60 Jahren. Für 70 Jahre Mitgliedschaft dankte Michael Sittig Hans-Jürgen Bocklet, Manfred Bocklet, Norbert Decher, Irmela Gumb, Helene Hoffmann, Rudolf Schiffer, Dieter Stock und Dieter Welz. hno

TVS Ehrungen (v.l.n.r.)

Vorsitzender Michael Sittig, Rudolf Schiffer (70), Dieter Welz (70), Helene Hoffmann (70), Norbert Decher (70), Irmela Gumb (70), Peter Bocklet (50), Hans-Jürgen Bocklet (70), Ralf Riemenschneider (25), Jenny Bocklet (25), Johannes Sittig (25), 2. Vorsitzender Hagen Herrmann und 1. Kassierer Daniel Fribolin.

Foto: Heide Noll

 

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