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Beim Fitboxen ändern sich die Trainingszeiten

Fit machen für den Alltag, mit Lust an Bewegung gerade in der dunklen Jahreszeit. Da ist Fitboxen ideal. Und wer nun beim Boxen an Gewalt denkt, kann beruhigt werden. Beim Fitboxen hat man keinen Sparring-Partner, nie wird jemand geschlagen. Verwendet werden dagegen Trainingselemente aus dem Boxtraining. Das abwechslungsreiche Training verhilft zu Ausdauer, Kraft und Körperbeherrschung. Wer nun Lust bekommen hat, ist eingeladen sich einmal selbst einen Eindruck zu verschaffen. Beim TV-Sindlingen gilt die Regel: Einfach mal reinschnuppern. Nichtvereinsmitglieder können drei Mal kostenfrei und probeweise trainieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Die bisherigen Trainingszeiten wurden um eine Stunde nach vorne verlegt. Unter der bewährten Leitung von Tobias Peisker findet Fitboxen seit Montag, den 11.11.2019 bereits um 19.30 in der Sporthalle des TVS, Mockstädterstr. 12. statt.

Eine Übersicht alle Angebote der Abteilung Fitness & Gesundheit gibt es unter: www.tv-sindlingen.de/Abteilungen/Fitness+Gesundheit

Fitness und Kraftworkout neu beim TVS

Wer mit der eigenen Fitness unzufrieden ist und sich mehr Power wünscht, kann das zukünftig im Turnverein Sindlingen 1875 e.V. angehen. Beim „Fitness und Kraftworkout“ wird der Körper mit gezielten Übungen geformt und die Muskulatur gestärkt. Insbesondere wird in den intensiven Hit Übungen die Koordination, Geschwindigkeit, Kraftausdauer sowie Flexibilität verbessert. Das Programm enthält Übungen mit Kettlebells, Steppern, Therabändern und TRX. Gordon Uebing, Fitnesscoach und Personaltrainer, kündigt u.a. explosive Kasten-Aufsprünge, unterschiedliche Kniebeugen, Liegestütze, Burpees und Mountain Climber an. Das neue Angebot des TV-Sindlingen findet in Kooperation mit dem Kanu-Club Kapitän Romer 1932 e.V. Sindlingen (KCR) statt und richtet sich sowohl an die Mitglieder beider Vereine als auch Nicht-Vereinsmitglieder. Schnuppern ist ausdrücklich erwünscht. Start für die neue Power-Stunde ist der 17. Oktober, Trainingszeiten sind donnerstags 20.30 – 21.30 Uhr in der Sporthalle des TVS (OG), Mockstädterstr. 12.

Neue Reha-Gruppe Orthopädie beim TVS

Der TV-Sindlingen reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Rehabilitationssport und weitet sein Angebot aus. Eine neue (dritte) Reha-Gruppe Orthopädie startet am Mittwoch, den16. Oktober um 16.30 Uhr in der Sporthalle des TVS, Mockstädterstr. 12. Das Angebot richtet sich an Personen mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden ist der Rehasport ein Mittel zur Schmerzlinderung und Steigerung des Wohlbefindens. Dieses Bewegungstraining wird vom Arzt verordnet, um die medizinische Behandlung mit Hilfe körperlicher Bewegung zu fördern. Für die Teilnahme ist eine Vereinsmitgliedschaft nicht erforderlich. Übungszeiten: Mittwochs 16.30 – 17.30 Uhr, TVS-Sporthalle (EG).

Der Verein/Trainingsübersicht

oder als Flyer zum herunterladen:

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Die Angebote aus dem Bereich Fitness und Gesundheit:

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Hier können Sie die aktuelle Eintrittserklärung herunterladen:

EintrittserklärungTVSindlingen20180815

Hier können Sie die aktuelle Datenschutzordnung herunterladen:

DatenschutzordnungTVSindlingen20180816

Hier können unsere Mitglieder die Datenschutzerklärung zum Ausfüllen und Unterschreiben herunterladen:

DatenschutzerklärungTVSindlingen20180815

Hier die wichtigsten Telefonnummern des TV 1875 Sindlingen e.V.:

Wichtige TVS Rufnummern 20190212

Hier können Sie unsere aktuelle Satzung (Stand 18.03.2016) hernterladen:

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Unsere vereinseigenen Sportstätten:

TVS Sporthalle

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Die Sporthalle hat internationale Maße (25*45m). Es ist eine Dreifeldhalle mit weiteren Funktionsräumen: Ein Mehrzweckraum mit 150m² im Erdgeschoss und einem weiteren Mehrzweckraum mit 100m² im 1.OG.  Weiterhin besitzt die Sporthalle 4 Umkleideräume mit Duschräume, 2 Lehrerumkleideräume sowie eine Küche.

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Adresse: TVS Sporthalle, Mockstädterstr. 12, 65931 Frankfurt-Sindlingen

TVS Turnerheim

Das Turnerheim ist unser Vereinsheim. Der große Mehrzweckraum von 120m² kann durch Rolltore getrennt werden.

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Adresse: TVS Turnerheim, Farbenstraße 85a, 65931 Frankfurt-Sindlingen

TVS Sportgelände

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Adresse: TVS Sportgelände, Rückseite Turnerheim, Farbenstraße 85a, per Auto am besten erreichbar über Mockstädterstraße dann geradeaus über Feldweg.

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Prof. Dr. Hans Brunnhöfer verstorben

Der lebenslang für seinen Sport engagierte Handballer litt schon seit Jahren an einer Krebserkrankung. Der Kämpfer gab nie auf, fand immer wieder Kraft in der Familie und durch die Freunde im Turnverein. Er verpasste kaum ein Heimspiel der Herren, unterstützte den TVS zeitlebens in verschiedensten Funktionen wie Spieler, Schiedsrichter, Abteilungsleiter, Klassenleiter, Vereinsvorsitzender.

Vor einem Jahr erst gab er wiederstrebend die Position des zweiten Vorsitzenden auf. Die Krankheit zwang ihn dazu. Der TVS ernannte ihn dann zum Dank fürs lebenslange Engagement zum Ehrenvorsitzenden. Andere Auszeichnungen wie Ehrennadeln von Verein und Verband sowie den Ehrenbrief des Landes Hessen hat er schon früher erhalten.

Hans Brunnhöfer begann 1960 mit Feldhandball, spielte erste und zweite Mannschaft und danach bei den alten Herren. Er fing auch gleich an zu pfeifen. Zehn Jahre später wurde er Abteilungsleiter Handball und blieb es 22 Jahre lang. Außerdem übernahm er 1980 die Aufgaben eines Klassenleiters und versah sie bis 2018.

1990 vollzog sich ein Generationswechsel im Turnverein. Hans Brunnhöfer als Vorsitzender und Handball-Torwart Michael Sittig als Vize führten den Verein fortan. Später „tauschten“ sie, seit 2002 ist Michael Sittig Vorsitzender und Hans Brunnhöfer war Vize bis März 2018. Gemeinsam mit dem Vorstand planten und bauten die beiden die vereinseigene Sporthalle, die 2011 eingeweiht wurde – ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte.

Aber natürlich führte Hans Brunnhöfer auch ein Leben außerhalb des Vereins. Der Sindlinger legte 1962 das Abitur ab, studierte Biologie und Chemie und promovierte 1968. Das Staatsexamen erwarb er ein Jahr später zusätzlich.

Überhaupt war 1969 ein bedeutsames Jahr. Hans Brunnhöfer heiratete seine Studienfreundin Doris und fing als Ausbilder bei der Hoechst AG an. Er kümmerte sich als Leiter um die Weiterbildung der Angestellten, die vom Facharbeiter bis zum Diplom-Ingenieur reichte. Wegen der nötigen externen Prüfungen pflegte er Kontakte zur Fachhochschule Gießen, an der er auch seit 1983 lehrte, sowie zu den Fachhochschulen Darmstadt und Rüsselsheim. 1988 wurde er zum Professor ernannt. Bei der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechema) begleitete er über viele Jahre die Leitung eines Fachausschusses, in dem alle Fachhochschulen mit Chemie- oder Biotechnologie-Fachbereichen in der gesamten Bundesrepublik vertreten waren. 1997 war er bei der Gründung der Provadis GmbH dabei, die seither als Dienstleister die Aus- und Weiterbildung für die Unternehmen im Industriepark Höchst betreibt.

Nach seinem 70. Geburtstag stellten die Ärzte eine Autoimmunerkrankung der Wirbelsäule bei ihm fest. Nach einer langwierigen Behandlung hatte er sie 2018 weitgehend überstanden. Er war froh, wieder in die Halle gehen und seine Mannschaften spielen sehen zu können. In diesem Jahr jedoch hat ihn der Krebs wieder gepackt. Am Ende half auch Hans Brunnhöfers positive Einstellung zum Leben nicht mehr.  Hans Brunnhöfer hinterlässt Frau, Sohn, Schwiegertochter und zwei Enkel. Er wird am Mittwoch, den 06. November um 12 Uhr auf dem Sindlinger Friedhof beigesetzt. hno

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Badmintonabteilung feiert Schleifchenturnier

Badminton Abteilung veranstaltet Sommerturnier

Schleifchen für die Sieger

Dirk Mettin guckt hochkonzentriert. Mit dem Federball in der einen und seinem Schläger in der anderen Hand, setzt er zum Aufschlag an. In der Sporthalle ist es heiß geworden. „Noch eine Minute“, ruft eine laute Stimme durch die Sporthalle. Dann fliegt der Ball über das Netz. Sofort gibt es einen rasanten Schlagabtausch. Mit peitschenden Schlägen wird der Ball von einer Seite zur anderen geschmettert. Die Sportschuhe der Spieler quietschen laut über den Hallenboden. „Schluss! Aus!“ Auf der anderen Seite des Netzes fallen sich Alexander Stollberg und Franziska Zimmermann triumphierend in die Arme. Die Zeit ist um. Sie haben das Spiel gewonnen.

Bereits zum fünften Mal veranstaltet die Badminton-Abteilung des TV Sindlingen in diesem Jahr ihr sogenanntes „Schleifchenturnier“. Insgesamt 43 Spieler…… Weiter lesen

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Luftakrobatik am Vertikaltuch

Neues Angebot beim TVS

ab dem 18.09.2019 immer mittwochs von 17.30 – 19.00 Uhr in der Turnhalle der Meisterschule, Herbert von Meisterstraße

Das Vertikaltuch gehört zu der vielfältigen Zirkus Disziplin der Luftakrobatik. Die Tücher werden in einigen Metern Höhe aufgehängt und hängen senkrecht herab. An den Tüchern werden Klettertechniken, Figuren, Abwickler, Drehungen, ebenso wie tänzerische Fähigkeiten in der Luft erlernt. Ziel ist es, die verschiedenen Kunststücke vor einem Publikum aufzuführen.
Der Anfänger Kurs ist für Kinder ab 10 Jahren. Es sind keine Vorerfahrungen notwendig. Der Fokus liegt hierbei auf dem Erlernen der Grundtechniken, dazu gehört auch ein ausgedehntes Beweglichkeits- und Krafttrainingsprogramm.
Lust an der Bewegung und das Interesse an der Akrobatik, ebenso wie Leistungsbereitschaft und Disziplin , werden vorausgesetzt.

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Bei Zumba ändern sich die Trainingszeiten

Der Turnverein Sindlingen weist auf Änderungen bei seinen Zumba-Angeboten hin. Übungsleiterin Maria Eckmann-Campo (Zumba Kids und Zumba Fitness) zieht im Sommer aus Frankfurt weg. Ihre Kurse übernimmt zusätzlich Giusy Rizzo, die bislang die beiden Zumba Gold-Kurse leitet. Zumba Kids findet wie gehabt dienstags von 17 bis 18 Uhr in der Turnhalle der Meisterschule statt, Zumba Gold montags von 18.30 bis 19.30 Uhr sowie mittwochs von 9.30 bis 10.30 Uhr in der TVS-Sporthalle. Zumba Fitness bekommt einen neuen Termin. Es wird nach den Sommerferien donnerstags von 20.30 bis 21.30 Uhr in der TVS-Sporthalle angeboten.

 

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Ein Fest für die ganze Familie

Laufen, springen, werfen, futtern: All das bot der große Mitmachtag des Turnvereins Sindlingen. Die Turnabteilung lud zum Kinderstadtlauf ein. Er ging nahtlos über in ein Familiensportfest in der vereinseigenen Halle.

„Wir haben den Kinderstadtlauf vor vielen Jahren eingeführt, um vor allem den Turnkindern ein bisschen Wettkampf zu bieten“, sagt Vorsitzender Michael Sittig. Während sich junge Handballer oder Judoka regelmäßig mit Sportlern anderer Vereine messen, liegen die Gau-Kinderturnfeste recht weit auseinander. Deshalb organisiert die Turnabteilung des TVS jedes Jahr den Lauf. Früher führte die Strecke vom Turnerheim aus um den Friedhof, seit einigen Jahren geht es von der TVS-Halle aus durch die Wingerte.

45 Kinder warteten nach dem gemeinsamen Warmmachen auf den Startschuss. Manche flitzten sofort los, andere ließen es langsamer angehen, die Kleinsten bewältigten die 1,1 Kilometer an der Hand ihrer Eltern oder huckepack. Viele Kinder kannten das schon. Marilena zum Beispiel war schon vor drei Jahren im Alter von 19 Monaten am Start gewesen, hatte die ganze Runde geschafft und den ersten Platz in ihrer Altersgruppe belegt. Diesmal, als Fünfjährige, landete sie im Mittelfeld. Ihr Bruder Angelo (drei Jahre) war zum ersten Mal dabei und lief als Zweiter ins Ziel.

Längst sind nicht mehr nur Turnkinder dabei, sondern auch Nachwuchs aus anderen Abteilungen und Kinder, die bislang nicht im Verein sind. Manche schnauften, die meisten strahlten, als sie unter dem Applaus der Eltern die Ziellinie überquerten.

Kaum zurück an der Halle, war die Anstrengung vergessen. Etliche der Kinder stürmten die Hüpfburg, andere das Kuchenbüffet und wieder andere spielten in der Halle mit Luftballons, Fuß- und Handbällen oder kletterten ein Gestell aus Kästen hoch, um dann über schräg angelegte Matten wieder hinunter zu hüpfen, zu rollen oder Purzelbäume zu schlagen. Die Eltern-Kind-Turngruppen hatten auch ein großes, buntes Schwungtuch dabei, das zum Einsatz kam. Gleichzeitig schlossen sich Kinder, Erwachsene und Senioren im mittleren Teil der Halle gerne Giusy Rizzo beim Zumba an. Der Turnverein bietet vier Kurse in dieser Sportart an, für Kinder, als Fitnesstraining und für Ältere.

Ebenfalls parallel dazu zeigten Handballtrainer im hinteren Drittel den Kindern, wie man einen Ball richtig wirft. Alle halbe Stunde wechselten die Sportarten. „Sie alle sind herzlich eingeladen zuzuschauen und mitzumachen“, sagte Ulrike Grohmann, Leiterin der Abteilung Fitness und Gesundheit, zur Begrüßung. Sie hatte den Tag mit Unterstützung der übrigen Abteilungen organisiert. Anders als beim Fitness- und Gesundheitstag im vergangenen November stellten diesmal alle Abteilungen ihre Sportarten vor. Seniorentänzer lösten die Zumba-Gruppe ab. Wer sich am Country-Line-Dance versuchte, stellte fest, dass dabei viel Konzentration nötig ist. Jugendliche Judoka führten Fallübungen und Würfe vor und ließen es alle, die wollten, auch mal versuchen. Auch Badminton, Gymnastik, Tischtennis, Volleyball und Reha-Sport standen auf dem Plan.

Für die Bewirtung an Ausschank und Grill sorgten wie in anderen Jahren beim Wäldchesfest, die Handballer. In diesem Jahr war das fröhliche Treiben am Dienstag nach Pfingsten ausgefallen, weil das Turnerheim wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht. Deshalb entwickelte der Vorstand die Idee des Familiensportfestes. Neben der Werbung für die Vereinsangebote nennt Michael Sittig einen weiteren Pluspunkt: „Wir wollen dazu animieren, dass Eltern etwas gemeinsam mit ihren Kindern machen.“ hn

Die schnellsten Jungen ihrer Altersgruppen waren Nikolas Paul (null bis zwei Jahre), Luke Eickhoff (drei und vier), Luzian Ulrich (fünf und sechs), Igor Cichonski (sieben und acht), Dawid Cichonski (neun und zehn). Die schnellsten Mädchen: Gesa Wollnik (null bis zwei), Johann Tischler (drei und vier), Luisa Erkes (fünf und sechs), Emilia Tischler (sieben und acht), Asmal Bouy (elf und zwölf) und Iman Bouy (13).

 

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Das Turnerheim wird bis zum Jahresende dicht gemacht

„Wir haben viele Baustellen gleichzeitig dieses Jahr“, kündigte Michael Sittig in der Hauptversammlung des Turnvereins an. Der Vorsitzende gab vor knapp 60 Mitgliedern einen Überblick über Entwicklungen und Pläne.

Im vergangenen Jahr bereitete die Umsetzung der europäischen Datenschutzverordnung dem Vorstand viel Arbeit. Außerdem machte er sich Gedanken, wie die Mitgliedschaft im Verein attraktiver werden könnte. Ergebnis war die Abschaffung des Kurssystems bei den Gymnastik- und Gesundheitskursen. Statt vereinsfremd gegen Gebühr können Interessierte jetzt nur noch mitmachen, wenn sie eintreten und regulär Mitgliedsbeitrag bezahlen. Alle Angebote für Erwachsene, die nicht Mannschaftssport oder Tanzen sind, gehören jetzt zur neuen Abteilung Fitness und Gesundheit. „20 Leute sind aus-, aber 98 eingetreten“, berichtete Abteilungsleiterin Ulrike Grohmann, dass sich der Schritt als gut und richtig erwiesen habe.

Probleme, mit denen der TVS zu kämpfen hat, sind die abnehmende Identifikation mit dem Verein und die sinkende Bereitschaft, ehrenamtlich mitzuarbeiten. Die Zahl der Ein- und Austritte, beziehungsweise Wiedereintritte ist hoch. Mannschaftssportarten haben Probleme, komplette Teams in allen Jahrgängen zu bilden. Nur durch Kooperationen mit anderen gelingt es, spielfähige Mannschaften zu erhalten. Dabei kristallisiere sich der TVS dank der eigenen Halle als Stützpunktverein heraus, erklärte Michael Sittig.

Manche Abteilungen florierten, andere hätten Existenzprobleme. Hier wolle der Verein versuchen, mehr Kinder und Jugendliche zu gewinnen. Der zunehmende Ganztagsbetrieb an den Schulen erschwert das. Deshalb sollen Kooperationen mit den Schulen verbessert und mehr Werbung für den Vereinssport gemacht werden. Auch sucht der TVS den Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen.

Vor allem aber baut der Turnverein weiter daran, die Raumsituation zu verbessern. Durch den Verkauf des vorderen Teils des Turnerheimgeländes hat er neue Möglichkeiten. „Wir investieren“, erläuterte der Vorsitzende. Der Verein errichtet ein Gebäude mit Übungsräumen und einer Geschäftsstelle an seiner Halle im Süden Sindlingens, Mockstädter Straße. Die Baugenehmigung für das „Sportcenter Sindlingen“ liege vor, die Ausschreibung laufe. Obwohl es schwierig sei, Handwerker zu finden, geht Michael Sittig davon aus, dass der Bau im Sommer beginnen kann. Dabei werden auch der Eingang verlegt und die Parkplätze neu gestaltet.

Auch am Turnerheim wird gearbeitet. Es soll neu an die Versorgungsleitungen angeschlossen, Lagerraum geschaffen und teilweise sollen neue Sanitäranlagen gebaut werden. Der Grund, weshalb es für den Rest des Jahres geschlossen bleibt, ist jedoch ein anderer. Auf dem verkauften Geländeteil haben die Erdarbeiten für den Bau von zwei Doppel- und vier Reihenhäusern begonnen. Eigentlich sollte ein provisorischer Zugang zum Turnerheim von der Farbenstraße her erhalten bleiben. „Das klappt nicht“, sagte Michael Sittig. Deshalb wird das Turnerheim nun dicht gemacht. Die Sportstunden, die dort stattfinden, seien auf die Sporthalle, die Turnhalle der Meister-Schule und das katholische Gemeindezentrum verteilt worden. Bis Jahresende soll der reguläre Zuweg fertig sein. Danach findet der Sport wieder statt wie gewohnt. Beim Feiern allerdings könnte es wegen der Nähe zu den Wohnhäusern Einschränkungen geben.

Weitere Abteilungen sind Turnen, Handball, Badminton, Tischtennis, Judo, Tanzen, Country- und Line-Dance, Volleyball und Basketball. Um die Arbeit, die mit großen Veranstaltungen zusammenhängt, auf mehr Schultern zu verteilen, ist jeweils eine Abteilung federführend: Handballer organisieren den Wäldchestag am 11. Juni, Turner den Kinderstadtlauf am 15. Juni und Badminton die Teilnahme an Ranzenbrunnenfest (7. September) und Weihnachtsmarkt (erster Adventssonntag). Der Termin für die Seniorenweihnachtsfeier ist noch offen.

Trotz der nachlassenden Vereinstreue gibt es immer noch viele Mitglieder, die sich ihrem Verein ein Leben lang verbunden fühlen (wir berichteten). Von ihnen wurden in der Versammlung einige geehrt. Jenny Bocklet, Alica und Dennis Grabitsch, Änne Koch, Joscha Kriegelsteiner, Ralf Riemenschneider und Johannes Sittig sind seit 25 Jahren Mitglieder. Hella Fausel gehört dem TVS seit 40 Jahren an, Peter Bocklet und Ulrich Schlereth seit 50 und Gerhard Witz seit 60 Jahren. Für 70 Jahre Mitgliedschaft dankte Michael Sittig Hans-Jürgen Bocklet, Manfred Bocklet, Norbert Decher, Irmela Gumb, Helene Hoffmann, Rudolf Schiffer, Dieter Stock und Dieter Welz. hno

TVS Ehrungen (v.l.n.r.)

Vorsitzender Michael Sittig, Rudolf Schiffer (70), Dieter Welz (70), Helene Hoffmann (70), Norbert Decher (70), Irmela Gumb (70), Peter Bocklet (50), Hans-Jürgen Bocklet (70), Ralf Riemenschneider (25), Jenny Bocklet (25), Johannes Sittig (25), 2. Vorsitzender Hagen Herrmann und 1. Kassierer Daniel Fribolin.

Foto: Heide Noll

 

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Der TVS informiert: Neubau an der Sporthalle

Die Erweiterung der vereinseigenen Sporthalle soll in diesem Jahr beginnen. Der Turnverein Sindlingen baut auf seinem Gelände, links vorm Eingang seiner Sportstätte an der Mockstädter Straße, ein vielseitig nutzbares Haus. Auf rund 200 Quadratmetern ist Platz für zwei jeweils 70 Quadratmeter große Übungsräume, einen Geräteraum und ein Büro. Das wird gebraucht, um den steigenden Verwaltungsaufwand in einer Geschäftsstelle zu bündeln.

Zwischen dem Neubau und dem Eingang zur Halle bietet eine Überdachung Schutz vor Regen und Sonne. Diese Fläche kann bei Bedarf zum Feiern genutzt oder mitgenutzt werden. Die Übungsräume sind als Mehrzweckräume konzipiert. Sie können einzeln oder durch Aufschieben einer Trennwand gemeinsam für Sport, Besprechungen, Lehrgänge oder andere Veranstaltungen genutzt werden. Es ist auch möglich, den überdachten Freiraum einzubeziehen und, etwa durch das Aufstellen einer Getränkegondel, für die Bewirtung zu verwenden.

Die Decke des Erdgeschosses und das Dach des Gebäudes werden so angelegt, dass es bei Bedarf in einem weiteren Bauabschnitt um eine Etage aufgestockt werden könnte. Im Zug der Arbeiten wird ferner in einem weiteren Projekt der geschotterte Vorplatz der Halle ordentlichen Parkplätzen weichen.

Der mittlerweile rund 1100 Mitglieder starke TVS ist nur acht Jahre nach Einweihung seiner Sporthalle schon wieder an der Grenze seiner Raumkapazitäten angelangt. Die Übungsräume sind zu den guten Zeiten, ab 16 Uhr, alle ausgebucht. Durch die zusätzlichen Flächen soll Platz geschaffen werden für neue Angebote, insbesondere im stark nachgefragten Gesundheitssport.

Eine eigene Halle ist eine große wirtschaftliche und organisatorische Herausforderung, die der TVS-Vorstand ehrenamtlich schultert.

Die Pläne sind gezeichnet, die Baugenehmigung erteilt und Zuschüsse beantragt. Wenn möglich, soll der erste Spatenstich im Frühjahr erfolgen.

Am Turnerheim passiert auch einiges

Trotz seiner Baupläne auf dem Gelände der Sporthalle wird der Turnverein Sindlingen nicht auf sein Turnerheim verzichten. Es dient gleichermaßen als Übungs- und Veranstaltungsraum und ist unverzichtbar für den Verein. Allerdings werden sich der Zugang und die Hausnummer verändern.

Der Verein hat die vorderen rund 1000 Quadratmeter des Turnerheimgeländes an einen Bauträger verkauft. Er braucht sie, um darauf und auf den Nachbargrundstücken vier Reihen- und zwei Doppelhäuser zu errichten. Deshalb hat das Vereinsheim künftig nicht mehr die Hausnummer 85a, sondern 85j. Der bisherige Zugang von der Farbenstraße aus entfällt. Er wird um einige Meter nach vorn als gemeinsamer Zugang auch zu den neuen Häusern, in Richtung Ortsmitte, verlegt. Der Zugang von Süden, von der Mockstädter Straße her, bleibt erhalten, ebenso die Sportanlage mit Gras- und Sandplatz sowie Boule-Bahn.

Um den Sportlern mehr Komfort zu bieten, soll neben der vorhandenen Außendusche auch eine Außentoilette angelegt werden. In einem zweiten Schritt will der Verein den Eingangsbereich des Turnerheims im Norden neu gestalten und ein neues Lager schaffen.

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Zumba Gold©: Zusatztermin beim TVS startet im Februar

Das Tanz-Fitnessprogramm Zumba© erfreut sich überall großer Beliebtheit – da macht Sindlingen keine Ausnahme. Wegen der großen Nachfrage erweitert der TV-Sindlingen das Angebot um einen weiteren Termin für Zumba Gold© bei Giusy Rizzo. Die 60minütigen Trainingseinheiten starten am Montag 04. Februar 2019 um 18.30 Uhr in der TVS-Sporthalle (Mehrzweckraum OG). Gold bezeichnet die niedrigere Intensität innerhalb der Zumba-Kurse – speziell entwickelt für Anfänger und aktive ältere Personen. Zumba Gold© bei Giusy Rizzo gibt es weiterhin mittwochs von 9.30 – 10.30 Uhr; wer sich Bewegungen mit einer höherer Intensität wünscht, ist bei Maria Eckmann-Campo und Zumba Fitness© dienstags von 19.00 – 20.00 Uhr richtig. Alle laufenden Angebote starten in der dritten Kalenderwoche, also am 15. und 16. Januar. Interessenten sind herzlich willkommen, dreimaliges Schnuppern ist beim TVS jederzeit möglich. Zumba Gold© und Zumba Fitness© sind Angebote der Abteilung Fitness und Gesundheit. Ihr komplettes Wochenangebot findet sich im Internet unter www.tv-sindlingen.de.

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Grosse Resonanz beim Aktionstag des TV Sindlingen

„Reguliere den Atem, beruhige den Geist. Die Hände schweben wie schwerelos nach oben.“ 37 Teilnehmer saßen im Stuhlkreis in der Sporthalle des Turnvereins und ahmten die Figuren nach, die Christel Mehler vormachte. Qi-Gong zum Ausprobieren war eins von 17 Mitmachangeboten am Aktionstag „Älterwerden in Gesundheit und Vitalität“, den der Sportverein ausrichtete.

Ebenso viele Frauen und Männer ließen sich von Guisy Rizzo Zumba- und später von Rosemarie Neumann Line-Dance-Schrittfolgen zeigen und machten begeistert mit. Ruhigere Einheiten im Sitzen, bewegte im Stehen oder auf der Matte ließen keine Langeweile aufkommen. Viele Besucher blieben lange, um verschiedene Bewegungsformen zu testen. Andere kamen gezielt. „Wir sind hier wegen des Faszientrainings und Line-Dance“, sagten Roswitha Dietzel und Anna Bathe-Noll aus Zeilsheim, beide 60 Jahre alt und damit zur Zielgruppe gehörig.

Der Aktionstag wandte sich an Menschen über 50, die gesund und vital bleiben wollen. Bewegung ist dafür ein wesentliches Element. Was die TVS-Abteilung „Fitness und Gesundheit“ dazu beitragen kann, demonstrierten die Übungsleiter. Die Bewegungsübungen fingen „Locker vom Hocker“ im großen Stuhlkreis an, ging über Formen des Qi-Gong und Figuren des Zumba über Reha-Sport, Easy-Step, Seniorentanz, Yoga und den Klassiker Bauch-Beine-Po, um nur einige zu nennen. „Toll. Wir dachten: Zehn machen mit, 20 schauen zu“, freute sich Lydia Karell, Übungsleiterin im Seniorensport und Initiatorin des Aktionstags: „Aber tatsächlich machen 40 mit und fünf schauen zu!“

„Es freut mich, dass so viele mitmachen“, sagte TVS-Vorsitzender Michael Sittig: „Es ist ein hoher Aufwand, aber wir als größter Sindlinger Verein wollen uns auch über den Sport hinaus engagieren.“. Deshalb hatte der TVS ergänzend zu den Sportangeboten Mitstreiter gewonnen, die durch ihre Aktivitäten ebenfalls für Gesundheit und Vitalität im höheren Alter stehen. So informierten die Vorleserinnen der Leselernhilfe „Mentor“ über ihr Engagement für Schulkinder. Die Seniorensicherheitsbeauftragten informierten über ihre Arbeit. Seniorenclubs der katholischen Gemeinde stellten ihr Programm vor. „Wir wollen auf Begegnungsmöglichkeiten hinweisen“, erklärte Christel Fribolin, die den „Aktiven Donnerstag“ leitet. „In Sindlingen gibt es fünf Seniorenclubs“, ergänzte Monika Schuhmann: „Wenn jemand will, findet er auch ein passendes Angebot.“

„Wer viel liest, bleibt fit im Kopf“, findet Mario Gesiarz. Deshalb hatte sein Förderverein der Bücherei einen kleinen Bücherflohmarkt aufgebaut. Drei Schritte weiter machten die Schwestern Christa Sepe und Monika Calzolari für die Angebote des „Frischhalteclubs“ des Frankfurter Programms „Aktive Nachbarschaft“ Reklame. Dazu gehören etwa Gedächtnistraining und Gesellschaftsspiele. Auch Tanzen hält fit, wissen Wilfried Kastner und Peter Busch von der TVS-Tanzsportabteilung und verkauften Karten für den Kristallball am 16. März 2019.

„Ich habe mir den Termin des Aktionstags schon vor einer Woche in den Kalender eingetragen“, sagte Karin Hammer (53): „Ein tolles Angebot. Ich mache erst Qi-Gong und dann die Fußdruckmessung.“ Die bot Orthopädiefachmann Michael Bauer an. Wie viele andere ließ sich auch Katharina Gleiss (70) Manschetten mit 120 Messsonden anlegen und ging aufs Laufband, um eine Belastungsanalyse zu erhalten. „Knöchel-, Knie- und Rückenprobleme lassen sich über Einlagen beeinflussen“, erläuterte Michael Bauer in einem Vortrag zu dem Thema. Weitere Vorträge widmeten sich Bewegung und Sport bei Krebs und genussvollem Abnehmen. Wer wollte, konnte sein Sturzrisiko oder sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, ermitteln.

Neben Bewegung und sinnvoller Beschäftigung trägt die Ernährung entscheidend zum Wohlgefühl bei. Der alternde Körper braucht nicht mehr so viel Energie wie der junge. Wer sein Essverhalten nicht anpasst, wird dicker. Ernährungsberaterin Yvonne Leonhardt erläuterte den Zusammenhang mit einer Reihe von Tellergerichten. Täuschend echt aussehende Attrappen von Bratwurst und Pommes, Schnitzel, Frikadellen und Salat dienten dazu, die Energieaufnahme je 100 Gramm zu verdeutlichen. „Je stärker das Essen verarbeitet ist, desto höher ist die Energiedichte“, erklärte sie Neugierigen. Kommt ein Schnitzel natur mit Kartoffeln und Bohnen auf 400 Kalorien, sind es beim panierten Schnitzel mit Pommes gleich doppelt so viele.

Im Lauf des Tages dürften mehrere hundert Menschen in die TVS-Halle gekommen sein. Eine genaue Schätzung ist schwierig, es herrschte zwischen 11 und 16.30 Uhr viel Kommen und Gehen. Unterm Strich sind die Veranstalter sehr zufrieden. „Wir haben so viel positive Resonanz bekommen, dass ich mir gut vorstellen kann, das zu wiederholen“, sagt Ulrike Grohmann, Leiterin der Abteilung Fitness und Gesundheit.

Wer den Aktionstag verpasst hat, kann trotzdem die verschiedenen Angebote unverbindlich ausprobieren. Dreimal „Schnuppern“ ist frei. hn

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Kinderstadtlauf und Kinderturnabzeichen

Hüpfburg geht immer. Ganz egal, wie anstrengend der Kinderstadtlauf war oder wie vielfältig die Aufgaben an den Stationen in der TVS-Sporthalle: Die Hüpfburg, die die Freiwillige Feuerwehr dem Turnverein ausgeliehen hatte, war ständig stark beansprucht.

Fürs Hüpfen darin gab es keinen Stempel. Wohl aber für die Übungen, die die Kinder an 16 verschiedenen Stationen absolvierten. Mal galt es, einen Ball in einem Kreis zu prellen (Koordination), mal, sich auf dem Bauch auf einem Rollbrett liegend vorwärtszuziehen (Kraft) oder auf einem schmalen Grat die Balance zu halten. „Es handelt sich dabei um eine Auswahl von Übungen für das Turnabzeichen, ist aber nicht leistungsorientiert“, erläutert Turnvereinsvorsitzender Michael Sittig. Unabhängig von der Zahl der Wiederholungen, der Zeit oder der Ausführung reicht es, wenn ein Kind alle Stationen durchmacht, um das Abzeichen zu erhalten.

„Schön, dass es so etwas gibt, so zwanglos und ohne großen Aufwand“, findet eine Mutter. Sie ist eine von rund 20 Helferinnen und Helfern, die die Organisatorinnen Janina Wolter und Romy und Linda Ströer als Unterstützer im Einsatz hatten. Die drei 16-Jährigen haben den Kinderstadtlauf mit anschließendem Spielfest vor zwei Jahren zum ersten Mal mit Unterstützung durch den TVS-Vorstand und die Sportjugend Hessen selbständig organisiert. Bei der nunmehr dritten Auflage „ist vieles schon vertraut“, findet Romy Ströer, „obwohl wir dieses Jahr das Turnabzeichen als Neuerung dabei haben.“

Den Kinderstadtlauf selbst haben die Turnerinnen in die Wingerte verlegt. Das hat den Vorteil, dass keine Straßensperren beantragt werden müssen. Knapp 50 Kinder aller Altersstufen spazierten mit ihren Eltern oder Großeltern von der Halle zum Klärwerk. Dort war der Start. Zunächst rannten die Älteren (acht bis 15 Jahre) los, angefeuert von den Jüngeren. Danach starteten die Kinder bis sieben Jahre, einige an der Hand ihrer Eltern, ein Kleinkind sogar auf dem Rücken der Mutter (wenn auch ohne Wertung). Die Kinder drehten eine Runde über die Feldwege, wobei die Strecke für die Jüngeren 1,4 und für die Älteren 1,7 Kilometer betrug. Auf der Zielgeraden gaben viele nochmal richtig Gas. Angesichts der Hitze waren die Kinder danach ganz schön schlapp und griffen dankbar zu den dargebotenen Wasserflaschen. Am Ende marschierten alle wieder die paar Meter zurück zur TVS-Halle zu einem Imbiss.

Danach war der Akku der Kinder wieder aufgeladen. Mit neuem Elan gingen sie die Spielstationen an und freuten sich an der Hüpfburg. Für eine Stärkung zwischendurch sorgte der katholische Kindergarten St. Dionysius. Er war nicht nur mit Leiterin Kirsten Schiffer und 15 Kindern beim Stadtlauf dabei gewesen, sondern hatte auch eine große Auswahl an Kuchen mitgebracht. Der Erlös aus dem Verkauf ist für die Direkthilfe Nepal bestimmt, die ihren Sitz in Sindlingen hat.

Ergebnisse des Kinderstadtlaufs

Die schnellsten Jungen waren:

Saladin Boudou (Altersgruppe 3/4)
Tauras Zarnauskas (5/6)
Jan Hurschka (7/8) – Gesamtsieger
Daniel Balkhausen (9/10)

Die schnellsten Mädchen:
Meryem Ünal (0/2)
Elta Shala (3/4)
Alina Pfetzing (5/6)
Hannah Erkes (7/8)
Jette Welcher (9/10)
Franca Welcher (11/12)

Datenschutz: Die Genehmigung zur Nennung der Namen liegt schriftlich von allen Erziehungsberechtigten  vor.

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