Angebotsübersicht

Wir freuen uns über Ihr Interesse am TV 1875 Sindlingen

Hier finden Sie kurzgefasst unser komplettes Angebot in einer Übersicht:

Menüpunkt:         Der Verein/Trainingsübersicht

oder als Flyer zum herunterladen:

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Die Angebote aus dem Bereich Fitness und Gesundheit:

TVS Fitness_Angebote_20190327

Hier können Sie die aktuelle Eintrittserklärung herunterladen:

EintrittserklärungTVSindlingen20180815

Hier können Sie die aktuelle Datenschutzordnung herunterladen:

DatenschutzordnungTVSindlingen20180816

Hier können unsere Mitglieder die Datenschutzerklärung zum Ausfüllen und Unterschreiben herunterladen:

DatenschutzerklärungTVSindlingen20180815

Hier die wichtigsten Telefonnummern des TV 1875 Sindlingen e.V.:

Wichtige TVS Rufnummern 20190212

Hier können Sie unsere aktuelle Satzung (Stand 18.03.2016) hernterladen:

Satzung_TVSindlingen_20160318

Unsere vereinseigenen Sportstätten:

TVS Sporthalle

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Die Sporthalle hat internationale Maße (25*45m). Es ist eine Dreifeldhalle mit weiteren Funktionsräumen: Ein Mehrzweckraum mit 150m² im Erdgeschoss und einem weiteren Mehrzweckraum mit 100m² im 1.OG.  Weiterhin besitzt die Sporthalle 4 Umkleideräume mit Duschräume, 2 Lehrerumkleideräume sowie eine Küche.

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Adresse: TVS Sporthalle, Mockstädterstr. 12, 65931 Frankfurt-Sindlingen

TVS Turnerheim

Das Turnerheim ist unser Vereinsheim. Der große Mehrzweckraum von 120m² kann durch Rolltore getrennt werden.

 

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Adresse: TVS Turnerheim, Farbenstraße 85a, 65931 Frankfurt-Sindlingen

TVS Sportgelände

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Adresse: TVS Sportgelände, Rückseite Turnerheim, Farbenstraße 85a, per Auto am besten erreichbar über Mockstädterstraße dann geradeaus über Feldweg.

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Das Turnerheim wird bis zum Jahresende dicht gemacht

„Wir haben viele Baustellen gleichzeitig dieses Jahr“, kündigte Michael Sittig in der Hauptversammlung des Turnvereins an. Der Vorsitzende gab vor knapp 60 Mitgliedern einen Überblick über Entwicklungen und Pläne.

Im vergangenen Jahr bereitete die Umsetzung der europäischen Datenschutzverordnung dem Vorstand viel Arbeit. Außerdem machte er sich Gedanken, wie die Mitgliedschaft im Verein attraktiver werden könnte. Ergebnis war die Abschaffung des Kurssystems bei den Gymnastik- und Gesundheitskursen. Statt vereinsfremd gegen Gebühr können Interessierte jetzt nur noch mitmachen, wenn sie eintreten und regulär Mitgliedsbeitrag bezahlen. Alle Angebote für Erwachsene, die nicht Mannschaftssport oder Tanzen sind, gehören jetzt zur neuen Abteilung Fitness und Gesundheit. „20 Leute sind aus-, aber 98 eingetreten“, berichtete Abteilungsleiterin Ulrike Grohmann, dass sich der Schritt als gut und richtig erwiesen habe.

Probleme, mit denen der TVS zu kämpfen hat, sind die abnehmende Identifikation mit dem Verein und die sinkende Bereitschaft, ehrenamtlich mitzuarbeiten. Die Zahl der Ein- und Austritte, beziehungsweise Wiedereintritte ist hoch. Mannschaftssportarten haben Probleme, komplette Teams in allen Jahrgängen zu bilden. Nur durch Kooperationen mit anderen gelingt es, spielfähige Mannschaften zu erhalten. Dabei kristallisiere sich der TVS dank der eigenen Halle als Stützpunktverein heraus, erklärte Michael Sittig.

Manche Abteilungen florierten, andere hätten Existenzprobleme. Hier wolle der Verein versuchen, mehr Kinder und Jugendliche zu gewinnen. Der zunehmende Ganztagsbetrieb an den Schulen erschwert das. Deshalb sollen Kooperationen mit den Schulen verbessert und mehr Werbung für den Vereinssport gemacht werden. Auch sucht der TVS den Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen.

Vor allem aber baut der Turnverein weiter daran, die Raumsituation zu verbessern. Durch den Verkauf des vorderen Teils des Turnerheimgeländes hat er neue Möglichkeiten. „Wir investieren“, erläuterte der Vorsitzende. Der Verein errichtet ein Gebäude mit Übungsräumen und einer Geschäftsstelle an seiner Halle im Süden Sindlingens, Mockstädter Straße. Die Baugenehmigung für das „Sportcenter Sindlingen“ liege vor, die Ausschreibung laufe. Obwohl es schwierig sei, Handwerker zu finden, geht Michael Sittig davon aus, dass der Bau im Sommer beginnen kann. Dabei werden auch der Eingang verlegt und die Parkplätze neu gestaltet.

Auch am Turnerheim wird gearbeitet. Es soll neu an die Versorgungsleitungen angeschlossen, Lagerraum geschaffen und teilweise sollen neue Sanitäranlagen gebaut werden. Der Grund, weshalb es für den Rest des Jahres geschlossen bleibt, ist jedoch ein anderer. Auf dem verkauften Geländeteil haben die Erdarbeiten für den Bau von zwei Doppel- und vier Reihenhäusern begonnen. Eigentlich sollte ein provisorischer Zugang zum Turnerheim von der Farbenstraße her erhalten bleiben. „Das klappt nicht“, sagte Michael Sittig. Deshalb wird das Turnerheim nun dicht gemacht. Die Sportstunden, die dort stattfinden, seien auf die Sporthalle, die Turnhalle der Meister-Schule und das katholische Gemeindezentrum verteilt worden. Bis Jahresende soll der reguläre Zuweg fertig sein. Danach findet der Sport wieder statt wie gewohnt. Beim Feiern allerdings könnte es wegen der Nähe zu den Wohnhäusern Einschränkungen geben.

Weitere Abteilungen sind Turnen, Handball, Badminton, Tischtennis, Judo, Tanzen, Country- und Line-Dance, Volleyball und Basketball. Um die Arbeit, die mit großen Veranstaltungen zusammenhängt, auf mehr Schultern zu verteilen, ist jeweils eine Abteilung federführend: Handballer organisieren den Wäldchestag am 11. Juni, Turner den Kinderstadtlauf am 15. Juni und Badminton die Teilnahme an Ranzenbrunnenfest (7. September) und Weihnachtsmarkt (erster Adventssonntag). Der Termin für die Seniorenweihnachtsfeier ist noch offen.

Trotz der nachlassenden Vereinstreue gibt es immer noch viele Mitglieder, die sich ihrem Verein ein Leben lang verbunden fühlen (wir berichteten). Von ihnen wurden in der Versammlung einige geehrt. Jenny Bocklet, Alica und Dennis Grabitsch, Änne Koch, Joscha Kriegelsteiner, Ralf Riemenschneider und Johannes Sittig sind seit 25 Jahren Mitglieder. Hella Fausel gehört dem TVS seit 40 Jahren an, Peter Bocklet und Ulrich Schlereth seit 50 und Gerhard Witz seit 60 Jahren. Für 70 Jahre Mitgliedschaft dankte Michael Sittig Hans-Jürgen Bocklet, Manfred Bocklet, Norbert Decher, Irmela Gumb, Helene Hoffmann, Rudolf Schiffer, Dieter Stock und Dieter Welz. hno

TVS Ehrungen (v.l.n.r.)

Vorsitzender Michael Sittig, Rudolf Schiffer (70), Dieter Welz (70), Helene Hoffmann (70), Norbert Decher (70), Irmela Gumb (70), Peter Bocklet (50), Hans-Jürgen Bocklet (70), Ralf Riemenschneider (25), Jenny Bocklet (25), Johannes Sittig (25), 2. Vorsitzender Hagen Herrmann und 1. Kassierer Daniel Fribolin.

Foto: Heide Noll

 

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Der TVS informiert: Neubau an der Sporthalle

Die Erweiterung der vereinseigenen Sporthalle soll in diesem Jahr beginnen. Der Turnverein Sindlingen baut auf seinem Gelände, links vorm Eingang seiner Sportstätte an der Mockstädter Straße, ein vielseitig nutzbares Haus. Auf rund 200 Quadratmetern ist Platz für zwei jeweils 70 Quadratmeter große Übungsräume, einen Geräteraum und ein Büro. Das wird gebraucht, um den steigenden Verwaltungsaufwand in einer Geschäftsstelle zu bündeln.

Zwischen dem Neubau und dem Eingang zur Halle bietet eine Überdachung Schutz vor Regen und Sonne. Diese Fläche kann bei Bedarf zum Feiern genutzt oder mitgenutzt werden. Die Übungsräume sind als Mehrzweckräume konzipiert. Sie können einzeln oder durch Aufschieben einer Trennwand gemeinsam für Sport, Besprechungen, Lehrgänge oder andere Veranstaltungen genutzt werden. Es ist auch möglich, den überdachten Freiraum einzubeziehen und, etwa durch das Aufstellen einer Getränkegondel, für die Bewirtung zu verwenden.

Die Decke des Erdgeschosses und das Dach des Gebäudes werden so angelegt, dass es bei Bedarf in einem weiteren Bauabschnitt um eine Etage aufgestockt werden könnte. Im Zug der Arbeiten wird ferner in einem weiteren Projekt der geschotterte Vorplatz der Halle ordentlichen Parkplätzen weichen.

Der mittlerweile rund 1100 Mitglieder starke TVS ist nur acht Jahre nach Einweihung seiner Sporthalle schon wieder an der Grenze seiner Raumkapazitäten angelangt. Die Übungsräume sind zu den guten Zeiten, ab 16 Uhr, alle ausgebucht. Durch die zusätzlichen Flächen soll Platz geschaffen werden für neue Angebote, insbesondere im stark nachgefragten Gesundheitssport.

Eine eigene Halle ist eine große wirtschaftliche und organisatorische Herausforderung, die der TVS-Vorstand ehrenamtlich schultert.

Die Pläne sind gezeichnet, die Baugenehmigung erteilt und Zuschüsse beantragt. Wenn möglich, soll der erste Spatenstich im Frühjahr erfolgen.

Am Turnerheim passiert auch einiges

Trotz seiner Baupläne auf dem Gelände der Sporthalle wird der Turnverein Sindlingen nicht auf sein Turnerheim verzichten. Es dient gleichermaßen als Übungs- und Veranstaltungsraum und ist unverzichtbar für den Verein. Allerdings werden sich der Zugang und die Hausnummer verändern.

Der Verein hat die vorderen rund 1000 Quadratmeter des Turnerheimgeländes an einen Bauträger verkauft. Er braucht sie, um darauf und auf den Nachbargrundstücken vier Reihen- und zwei Doppelhäuser zu errichten. Deshalb hat das Vereinsheim künftig nicht mehr die Hausnummer 85a, sondern 85j. Der bisherige Zugang von der Farbenstraße aus entfällt. Er wird um einige Meter nach vorn als gemeinsamer Zugang auch zu den neuen Häusern, in Richtung Ortsmitte, verlegt. Der Zugang von Süden, von der Mockstädter Straße her, bleibt erhalten, ebenso die Sportanlage mit Gras- und Sandplatz sowie Boule-Bahn.

Um den Sportlern mehr Komfort zu bieten, soll neben der vorhandenen Außendusche auch eine Außentoilette angelegt werden. In einem zweiten Schritt will der Verein den Eingangsbereich des Turnerheims im Norden neu gestalten und ein neues Lager schaffen.

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Zumba Gold©: Zusatztermin beim TVS startet im Februar

Das Tanz-Fitnessprogramm Zumba© erfreut sich überall großer Beliebtheit – da macht Sindlingen keine Ausnahme. Wegen der großen Nachfrage erweitert der TV-Sindlingen das Angebot um einen weiteren Termin für Zumba Gold© bei Giusy Rizzo. Die 60minütigen Trainingseinheiten starten am Montag 04. Februar 2019 um 18.30 Uhr in der TVS-Sporthalle (Mehrzweckraum OG). Gold bezeichnet die niedrigere Intensität innerhalb der Zumba-Kurse – speziell entwickelt für Anfänger und aktive ältere Personen. Zumba Gold© bei Giusy Rizzo gibt es weiterhin mittwochs von 9.30 – 10.30 Uhr; wer sich Bewegungen mit einer höherer Intensität wünscht, ist bei Maria Eckmann-Campo und Zumba Fitness© dienstags von 19.00 – 20.00 Uhr richtig. Alle laufenden Angebote starten in der dritten Kalenderwoche, also am 15. und 16. Januar. Interessenten sind herzlich willkommen, dreimaliges Schnuppern ist beim TVS jederzeit möglich. Zumba Gold© und Zumba Fitness© sind Angebote der Abteilung Fitness und Gesundheit. Ihr komplettes Wochenangebot findet sich im Internet unter www.tv-sindlingen.de.

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Grosse Resonanz beim Aktionstag des TV Sindlingen

„Reguliere den Atem, beruhige den Geist. Die Hände schweben wie schwerelos nach oben.“ 37 Teilnehmer saßen im Stuhlkreis in der Sporthalle des Turnvereins und ahmten die Figuren nach, die Christel Mehler vormachte. Qi-Gong zum Ausprobieren war eins von 17 Mitmachangeboten am Aktionstag „Älterwerden in Gesundheit und Vitalität“, den der Sportverein ausrichtete.

Ebenso viele Frauen und Männer ließen sich von Guisy Rizzo Zumba- und später von Rosemarie Neumann Line-Dance-Schrittfolgen zeigen und machten begeistert mit. Ruhigere Einheiten im Sitzen, bewegte im Stehen oder auf der Matte ließen keine Langeweile aufkommen. Viele Besucher blieben lange, um verschiedene Bewegungsformen zu testen. Andere kamen gezielt. „Wir sind hier wegen des Faszientrainings und Line-Dance“, sagten Roswitha Dietzel und Anna Bathe-Noll aus Zeilsheim, beide 60 Jahre alt und damit zur Zielgruppe gehörig.

Der Aktionstag wandte sich an Menschen über 50, die gesund und vital bleiben wollen. Bewegung ist dafür ein wesentliches Element. Was die TVS-Abteilung „Fitness und Gesundheit“ dazu beitragen kann, demonstrierten die Übungsleiter. Die Bewegungsübungen fingen „Locker vom Hocker“ im großen Stuhlkreis an, ging über Formen des Qi-Gong und Figuren des Zumba über Reha-Sport, Easy-Step, Seniorentanz, Yoga und den Klassiker Bauch-Beine-Po, um nur einige zu nennen. „Toll. Wir dachten: Zehn machen mit, 20 schauen zu“, freute sich Lydia Karell, Übungsleiterin im Seniorensport und Initiatorin des Aktionstags: „Aber tatsächlich machen 40 mit und fünf schauen zu!“

„Es freut mich, dass so viele mitmachen“, sagte TVS-Vorsitzender Michael Sittig: „Es ist ein hoher Aufwand, aber wir als größter Sindlinger Verein wollen uns auch über den Sport hinaus engagieren.“. Deshalb hatte der TVS ergänzend zu den Sportangeboten Mitstreiter gewonnen, die durch ihre Aktivitäten ebenfalls für Gesundheit und Vitalität im höheren Alter stehen. So informierten die Vorleserinnen der Leselernhilfe „Mentor“ über ihr Engagement für Schulkinder. Die Seniorensicherheitsbeauftragten informierten über ihre Arbeit. Seniorenclubs der katholischen Gemeinde stellten ihr Programm vor. „Wir wollen auf Begegnungsmöglichkeiten hinweisen“, erklärte Christel Fribolin, die den „Aktiven Donnerstag“ leitet. „In Sindlingen gibt es fünf Seniorenclubs“, ergänzte Monika Schuhmann: „Wenn jemand will, findet er auch ein passendes Angebot.“

„Wer viel liest, bleibt fit im Kopf“, findet Mario Gesiarz. Deshalb hatte sein Förderverein der Bücherei einen kleinen Bücherflohmarkt aufgebaut. Drei Schritte weiter machten die Schwestern Christa Sepe und Monika Calzolari für die Angebote des „Frischhalteclubs“ des Frankfurter Programms „Aktive Nachbarschaft“ Reklame. Dazu gehören etwa Gedächtnistraining und Gesellschaftsspiele. Auch Tanzen hält fit, wissen Wilfried Kastner und Peter Busch von der TVS-Tanzsportabteilung und verkauften Karten für den Kristallball am 16. März 2019.

„Ich habe mir den Termin des Aktionstags schon vor einer Woche in den Kalender eingetragen“, sagte Karin Hammer (53): „Ein tolles Angebot. Ich mache erst Qi-Gong und dann die Fußdruckmessung.“ Die bot Orthopädiefachmann Michael Bauer an. Wie viele andere ließ sich auch Katharina Gleiss (70) Manschetten mit 120 Messsonden anlegen und ging aufs Laufband, um eine Belastungsanalyse zu erhalten. „Knöchel-, Knie- und Rückenprobleme lassen sich über Einlagen beeinflussen“, erläuterte Michael Bauer in einem Vortrag zu dem Thema. Weitere Vorträge widmeten sich Bewegung und Sport bei Krebs und genussvollem Abnehmen. Wer wollte, konnte sein Sturzrisiko oder sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, ermitteln.

Neben Bewegung und sinnvoller Beschäftigung trägt die Ernährung entscheidend zum Wohlgefühl bei. Der alternde Körper braucht nicht mehr so viel Energie wie der junge. Wer sein Essverhalten nicht anpasst, wird dicker. Ernährungsberaterin Yvonne Leonhardt erläuterte den Zusammenhang mit einer Reihe von Tellergerichten. Täuschend echt aussehende Attrappen von Bratwurst und Pommes, Schnitzel, Frikadellen und Salat dienten dazu, die Energieaufnahme je 100 Gramm zu verdeutlichen. „Je stärker das Essen verarbeitet ist, desto höher ist die Energiedichte“, erklärte sie Neugierigen. Kommt ein Schnitzel natur mit Kartoffeln und Bohnen auf 400 Kalorien, sind es beim panierten Schnitzel mit Pommes gleich doppelt so viele.

Im Lauf des Tages dürften mehrere hundert Menschen in die TVS-Halle gekommen sein. Eine genaue Schätzung ist schwierig, es herrschte zwischen 11 und 16.30 Uhr viel Kommen und Gehen. Unterm Strich sind die Veranstalter sehr zufrieden. „Wir haben so viel positive Resonanz bekommen, dass ich mir gut vorstellen kann, das zu wiederholen“, sagt Ulrike Grohmann, Leiterin der Abteilung Fitness und Gesundheit.

Wer den Aktionstag verpasst hat, kann trotzdem die verschiedenen Angebote unverbindlich ausprobieren. Dreimal „Schnuppern“ ist frei. hn

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Kinderstadtlauf und Kinderturnabzeichen

Hüpfburg geht immer. Ganz egal, wie anstrengend der Kinderstadtlauf war oder wie vielfältig die Aufgaben an den Stationen in der TVS-Sporthalle: Die Hüpfburg, die die Freiwillige Feuerwehr dem Turnverein ausgeliehen hatte, war ständig stark beansprucht.

Fürs Hüpfen darin gab es keinen Stempel. Wohl aber für die Übungen, die die Kinder an 16 verschiedenen Stationen absolvierten. Mal galt es, einen Ball in einem Kreis zu prellen (Koordination), mal, sich auf dem Bauch auf einem Rollbrett liegend vorwärtszuziehen (Kraft) oder auf einem schmalen Grat die Balance zu halten. „Es handelt sich dabei um eine Auswahl von Übungen für das Turnabzeichen, ist aber nicht leistungsorientiert“, erläutert Turnvereinsvorsitzender Michael Sittig. Unabhängig von der Zahl der Wiederholungen, der Zeit oder der Ausführung reicht es, wenn ein Kind alle Stationen durchmacht, um das Abzeichen zu erhalten.

„Schön, dass es so etwas gibt, so zwanglos und ohne großen Aufwand“, findet eine Mutter. Sie ist eine von rund 20 Helferinnen und Helfern, die die Organisatorinnen Janina Wolter und Romy und Linda Ströer als Unterstützer im Einsatz hatten. Die drei 16-Jährigen haben den Kinderstadtlauf mit anschließendem Spielfest vor zwei Jahren zum ersten Mal mit Unterstützung durch den TVS-Vorstand und die Sportjugend Hessen selbständig organisiert. Bei der nunmehr dritten Auflage „ist vieles schon vertraut“, findet Romy Ströer, „obwohl wir dieses Jahr das Turnabzeichen als Neuerung dabei haben.“

Den Kinderstadtlauf selbst haben die Turnerinnen in die Wingerte verlegt. Das hat den Vorteil, dass keine Straßensperren beantragt werden müssen. Knapp 50 Kinder aller Altersstufen spazierten mit ihren Eltern oder Großeltern von der Halle zum Klärwerk. Dort war der Start. Zunächst rannten die Älteren (acht bis 15 Jahre) los, angefeuert von den Jüngeren. Danach starteten die Kinder bis sieben Jahre, einige an der Hand ihrer Eltern, ein Kleinkind sogar auf dem Rücken der Mutter (wenn auch ohne Wertung). Die Kinder drehten eine Runde über die Feldwege, wobei die Strecke für die Jüngeren 1,4 und für die Älteren 1,7 Kilometer betrug. Auf der Zielgeraden gaben viele nochmal richtig Gas. Angesichts der Hitze waren die Kinder danach ganz schön schlapp und griffen dankbar zu den dargebotenen Wasserflaschen. Am Ende marschierten alle wieder die paar Meter zurück zur TVS-Halle zu einem Imbiss.

Danach war der Akku der Kinder wieder aufgeladen. Mit neuem Elan gingen sie die Spielstationen an und freuten sich an der Hüpfburg. Für eine Stärkung zwischendurch sorgte der katholische Kindergarten St. Dionysius. Er war nicht nur mit Leiterin Kirsten Schiffer und 15 Kindern beim Stadtlauf dabei gewesen, sondern hatte auch eine große Auswahl an Kuchen mitgebracht. Der Erlös aus dem Verkauf ist für die Direkthilfe Nepal bestimmt, die ihren Sitz in Sindlingen hat.

Ergebnisse des Kinderstadtlaufs

Die schnellsten Jungen waren:

Saladin Boudou (Altersgruppe 3/4)
Tauras Zarnauskas (5/6)
Jan Hurschka (7/8) – Gesamtsieger
Daniel Balkhausen (9/10)

Die schnellsten Mädchen:
Meryem Ünal (0/2)
Elta Shala (3/4)
Alina Pfetzing (5/6)
Hannah Erkes (7/8)
Jette Welcher (9/10)
Franca Welcher (11/12)

Datenschutz: Die Genehmigung zur Nennung der Namen liegt schriftlich von allen Erziehungsberechtigten  vor.

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Schöner Wäldchestag endete mit einer Dusche

Im Grünen sitzen, Freunde treffen, etwas essen, trinken und einem kleinen Programm zusehen, so läuft der Wäldchestag in Sindlingen. Am Dienstag nach Pfingsten lud der Turnverein wie jedes Jahr dazu ein, ein paar gemütliche Stunden in schöner Atmosphäre zu verbringen. Und wie allzu oft endete alles mit einer kalten Dusche.

Bevor das Gewitter mit heftigen Regengüssen einsetzte, herrschten sommerliche Temperaturen am Turnerheim. Das waren gute Voraussetzungen für die Vorführungen verschiedener Jugendgruppen. Den Auftakt machte die Eltern-Kind-Gruppe. Die Kinder im Alter von eins bis vier balancierten vorwärts und rückwärts über eine Bank, teils alleine, teils an der Hand ihrer Eltern. Am Ende angekommen, sprangen sie ab oder zeigten mit einem Purzelbaum, dass sie sicher nicht zu denen gehören, die im Sportunterricht über die eigenen Füße fallen.

Das gilt auch für die Zumba-Kids, die von Jahr zu Jahr besser werden. Trainerin Maria Eckmann-Campo zeigte mit den Mädchen eine fetzige Choreografie, für die es viel Beifall gab. Den erhielten auch die Gaststars vom Sindlinger Karnevalverein. Dessen Garden nutzen die TVS-Sporthalle für ihr Training. Als Ausdruck der Verbundenheit zwischen den Vereinen sagten sie gerne zu, als sie gefragt wurden, ob sie am Wäldchestag auftreten wollten. Die jüngste Garde „Purzel“ zeigte ihren Schautanz „Heidi“, die etwas älteren Tanzkäfer den Tanz „Hüttengaudi“. Zum Abschluss beeindruckte die große Jugendgruppe der TVS-Judoka mit einer Vorführung verschiedener Techniken.

Für Erwachsene bot Übungsleiterin Renate Geißler eine Einführung ins Faszien-Training an. Faszien sind das Bindegewebe, und neuere Studien zeigen, dass sie wesentlich sind für Beweglichkeit und Wohlbefinden. Nur, wenn Muskeln, Haut und Faszien untereinander flexibel und beweglich sind, ist der Körper im Einklang mit sich selbst. Das kann sogar Rückenschmerzen und andere Störungen lindern oder beheben. „Ich nenne das Körperpflege“, sagt Renate Geißler: Durch das Dehnen und die Stärkung des Gleichgewichtssinns sowie des unbewussten Zusammenspiels im Körper durch langsame, sanfte, ineinander fließende Bewegungen fühlen sich die Aktiven dieses Trendsports rundum wohl in ihrer Haut.

Nach diesem kleinen Exkurs mit praktischen Übungen im Turnerheim nahmen alle wieder gerne auf den Bänken davor Platz, um den Wäldchestag gemütlich ausklingen zu lassen. Für die Bewirtung sorgte die Handballabteilung, deren Mitglieder sich am Grill und in der Getränktegondel abwechselten. Die letzte Schicht jedoch brauchte gar nicht mehr anzutreten. Ein Gewitter setzte dem schönen Treiben gegen 19 Uhr ein abruptes Ende. hn

 

 

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Tanz voll Eleganz

Gepflegtes Vergnügen im Licht der Kronleuchter

Kronleuchter streuen funkelndes Licht in den Saal. Über die Wand huschen Lichtspiele. Die Tische sind festlich dekoriert. Elegant gekleidete Frauen und Männer füllen nach und nach den nicht wiederzuerkennenden Saal des Gemeindehauses der katholischen Gemeinde St. Dionysius: Der 15 „Kristallball“ des Turnvereins Sindlingen macht seinem Namen Ehre.

Tanzlehrerin Jeanette Kellner hatte dieses Mal die Organisation übernommen und ein einsatzfreudiges Team aus ehrenamtlichen Helfern hinter sich, das bereits beim Sektempfang, gesponsert vom Weingut Zehmer aus Bad Keuznach, die Gäste auf den besonderen Abend einstimmte.

„Déja Vue“, die Tanzband aus Kriftel, sorgte nach den ersten Takten für eine volle Tanzfläche. So blieb es auch bis spät in die Nacht. „Die Band reißt die Leute immer von den Stühlen“, schwärmt Jeanette Kellner. Ob Rumba, Cha-Cha oder Walzer: Kaum jemand blieb sitzen. „Déja Vue“ war zum wiederholten Mal in Sindlingen und soll auch nächstes Jahr wieder gebucht werden.

Als die Band Pause machte, blieb die Tanzfläche nicht lange leer. Sechs Tänzer führten ihre Partnerinnen wie Spieler der Augsburger Puppenkiste zu Musik der 50er und 60er Jahre in den Saal. Mit Schwarzlicht angestrahlt, tanzten die Paare durch den abgedunkelten Raum, erhellt nur durch Leuchtstäbe, die das Publikum schwenkte. Ein gelungener Auftakt der „Sindlinger Puppenkiste“, vorgeführt durch die Mittwoch-1-Tanzgruppe des Vereins. Dies war der Beginn eines anspruchsvollen Programms, das durch die Mittwoch-2-Tanzgruppe in der nächsten Tanzpause mit einer ChaCha- und Busstop-Show fortgesetzt wurde.

Einen Hauch der Karibik vermittelte die Tanzgruppe der Heddemer Käwwern als Piraten dem begeisterten Publikum. Doch damit nicht genug. Den Höhepunkt des Abends stellte der Auftritt der Formationsgemeinschaft RheinMain aus Hofheim dar. Die Lateinshow war Teil des Programms, das die Gruppe zur Meisterschaft in der Regionalliga Süd führte. Aufgrund ihrer Meisterschaft ist die Formation nun beim Wettbewerb um den Aufstieg in die zweite Bundesliga am 19. Mai in Coburg mit dabei.

Zwischendurch aber gehörte die Tanzfläche den Besuchern, die die seltene Gelegenheit, auf einem Ball in Sindlingen zu tanzen, ausgiebig nutzten. Die Organisatoren bekamen viel Lob zu hören. Sowohl die Lichttechnik, für die wieder Hans Oczko und Dirk Zimmermann alias „hansbare musik“ zuständig waren, als auch die aufwendige und ansprechende Dekoration wurden allgemein bewundert. Der freundliche Service, die gute Musik, die leckeren Speisen und die großartige Stimmung taten ein Übriges, den Abend zu einem Erlebnis zu machen. Sg

 

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Handballer mit Herz und Seele

Hans Brunnhöfer wird für seinen enormen Einsatz zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Spieler, Schiedsrichter, Abteilungsleiter, Klassenleiter, Vereinsvorsitzender: Dem Handball war Hans Brunnhöfer zeitlebens sehr verbunden. Und das immer im gleichen Club, dem Turnverein Sindlingen. Zum Dank für dieses lebenslange Engagement ernannte der TVS den 75-Jährigen nun zum Ehrenvorsitzenden.

Vor ihm wurde diese Ehre nur Günther Stieglitz zuteil, Vorsitzender bis 1990 und Motor der Erweiterung und Modernisierung des Turnerheims. Auch in der Vita seines Nachfolgers Hans Brunnhöfer als Vorsitzender steht ein Bauvorhaben, nämlich das der vereinseigenen Sporthalle, die 2011 eingeweiht wurde.

Damit erfüllte sich für die Handballer ein lang gehegter Wunsch. „Als ich 1960 mit dem Handball anfing, gab es kaum Hallen. Wir spielten Feldhandball“, sagt Hans Brunnhöfer, der als 18-Jähriger direkt in die Herrenmannschaft eintrat. Anders als viele Sindlinger Kinder war er vorher nicht im Turnverein zum Turnen gewesen. „Mein Bruder Arno hat mich überredet, zum Handball mitzugehen“, erinnert er sich. Der Sport gefiel ihm, er blieb dabei. „Die erste Hallenberührung hatten wir durch die McNair-Kaserne“, sagt Hans Brunnhöfer. Dort durften die Sindlinger ab und zu Turniere austragen. Die Punktrunden aber fanden nach wie vor im Sommer auf dem Großfeld statt. Später kam eine Kleinfeldrunde hinzu. Deren Sieger qualifizierten sich für eine Hallenrunde im Winter. „Die haben wir in Sachsenhausen ausgetragen“, erzählt der Ehrenvorsitzende.

In der Nähe gab es sonst keine Frankfurter Hallen. Später gelang es dem Turnverein, der Anordnung des Hessischen Handballverbandes zu widerstehen, als Frankfurter Verein vom Kreis Main-Taunus in den Kreis Frankfurt zu wechseln. Der Turnverein Sindlingen spielte fortan gegen erhebliche Widerstände widerrechtlich weiter im Main-Taunus-Kreis. Die Wege waren einfach kürzer, die Krifteler Kreissporthalle diente als Heimspielstätte. Erst mit dem Bau des Höchster Bikuz und der Stadthalle Zeilsheim entspannte sich die Lage. Trotzdem gab es immer wieder Engpässe. Das ist dank der eigenen Halle nun vorbei.

Von Anfang an mehr als nur Spieler

Hans Brunnhöfer spielte erste und zweite Mannschaft und danach bis 1995 Altherren. Er fing auch gleich an zu pfeifen. „Ich habe das gerne gemacht und hatte keine negativen Erfahrungen“, berichtet er. Nach etwa zehn Jahren ließ Brunnhöfer die Pfeife in der Tasche. Stattdessen leitete er die Handballabteilung, 22 Jahre lang. Außerdem übernahm er 1980 die Aufgaben eines Klassenleiters und versieht sie immer noch. „Dieses Jahr höre ich aber nach 38jähriger Klassenleitertätigkeit auf“, sagt der 75-Jährige.

1990 vollzog sich ein Generationswechsel im Turnverein. Hans Brunnhöfer wurde Vorsitzender und Handball-Torwart Michael Sittig Vize. Später „tauschten“ sie, seit 2002 ist Michael Sittig Vorsitzender und Hans Brunnhöfer war Vize bis März 2018. Aber natürlich führt der Sportler auch ein Leben außerhalb des Vereins. Der Sindlinger legte 1962 das Abitur ab, studierte Biologie und Chemie und promovierte 1968. Das Staatsexamen erwarb er ein Jahr später zusätzlich.

Überhaupt war 1969 ein bedeutsames Jahr. Hans Brunnhöfer heiratete seine Studienfreundin Doris und fing als Ausbilder bei der Hoechst AG an. „Zuerst hat man mich aber in die Forschung geschickt. Das war ein Glücksfall“, sagt er. Die biologische-medizinische-pharmazeutische Forschung war spannend. Viele Kontakte knüpfte er in jenen Jahren. Als Ausbildungsleiter kümmerte er sich stark um die Weiterbildung der Angestellten.

„Ich war aber auch für die biologische Ausbildung, die Biolaboranten und Tierpfleger, verantwortlich“, berichtet er. Hoechst hatte damals ein Riesenspektrum an Aus- und Weiterbildungen im Programm, vom Facharbeiter bis zum Diplom-Ingenieur. Die Prüfungen auf Techniker- und Diplom-Ingenieur-Ebene wurden extern an den Fach- und Fachhochschulen abgenommen.

Professor und Leiter der Ausbildung

Hans Brunnhöfer pflegte daher intensive Kontakte zur Fachhochschule Gießen, an der er auch seit 1983 lehrte, sowie zu den Fachhochschulen Darmstadt und Rüsselsheim. Er führte in Gießen das Fachgebiet Bio- und Gentechnologie in die Lehre ein und wurde 1988 zum Professor ernannt. Bei der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. begleitete er über viele Jahre die Leitung eines Fachausschusses, in dem alle Fachhochschulen mit Chemie- oder Biotechnologie-Fachbereichen in der gesamten Bundesrepublik vertreten waren. 1997 war er bei der Gründung der Provadis GmbH dabei, die seither als Dienstleister die Aus-und Weiterbildung für die Unternehmen im Industriepark Höchst betreibt.

Brunnhöfers lebten zunächst in Schwanheim. 1975 bezogen sie ein eigenes Haus in Hattersheim. 1978 kam Sohn Björn zur Welt.

Familie, Arbeit, Verein – Wie schafft man das? „Das geht schon, wenn es Spaß macht“, sagt Hans Brunnhöfer. Auch wenn das heißt, jeden Abend und an den Wochenenden unterwegs zu sein. Die Familie trug es mit. „Ich hatte immer eine positive Einstellung“, betont der Althandballer.

Die brauchte er vor allem in den vergangenen Jahren. Nach dem 70. Geburtstag stellten die Ärzte eine Autoimmunerkrankung der Wirbelsäule bei ihm fest. Nach einer langwierigen Behandlung hat er sie überstanden. Heute „bin ich froh, dass ich beweglich bin“, freut sich Hans Brunnhöfer darüber, dass er weiterhin als Zuschauer zum Handball gehen kann. Als Ehrenvorsitzender hat er auch weiter aktiv Anteil an den Entwicklungen im Verein. Und: „Ich stehe zur Verfügung, wenn ich gebraucht werde.“ hn

In Hans Brunnhöfers Leben spielen der Handball und der TV Sindlingen eine wichtige Rolle.

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Jahreshauptversammlung 2018

Verein für die Zukunft rüsten

Es kommt Bewegung in den TVS. Bei der Jahreshauptversammlung stellt der Vorstand die Pläne für einen neuen Anbau der Sporthalle vor. Geplant ist ein 200 Quadratmeter großes freistehendes Gebäude am süd-westlichen Eingang der Sporthalle, das mit einer Überdachung an die Halle anschließt. Der Neubau besteht aus einem Geräteraum, einem Übungsraum und einem Büro. Der Vorstand möchte hier unter anderem eine feste Geschäftsstelle einrichten.

Seit Eröffnung der neuen Sporthalle 2011 sind die Mitgliederzahlen von 800 auf 1033 Mitglieder gestiegen. Insgesamt 919 Eintritte und 623 Austritte vermeldet der Verein seitdem. „Wir brauchen dringend eine Geschäftsstelle, um dem hohen administrativen Aufwand gerecht zu werden“, sagt der erste Vorsitzende Michael Sittig. Mit einem Büro unweit der Halle möchte der Vorstand in Zukunft näher am Sportgeschehen sein und so besser auf die Bedürfnisse der Mitglieder eingehen können.

Der Antrag bei der Stadt ist bereits gestellt. Mit der Zustimmung der Vereinsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung steht den Plänen jetzt nichts mehr im Weg. Schon Ende diesen Jahres könnten die Bauarbeiten beginnen. „Wir warten nur auf die Zusage der Stadt“, sagt Sittig. Insgesamt 267.000 Euro wird der Anbau kosten. Das Gebäude wird durch die bestehende Heizungsanlage mit Warmwasser versorgt und in die elektronische Lichtsteuerung der Sporthalle eingebunden.

Erst im vergangenen Jahr wurde beschlossen, einen Teil des Turnerheimgeländes in der Farbenstraße zu verkaufen. Dort wo bisher die Zufahrt zu dem Vereinsgebäude war, enstehen bald neue Wohnhäuser. Dafür wird die Einfahrt des Turnerheims ein Stück verlegt. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen. Die Mitglieder, insbesondere die Tänzer, die hier ihre Kurse haben, sind besorgt. „Wir müssen abwarten, wie wir in dieser Zeit zum Gebäude kommen“, sagt Sittig und bittet die Mitglieder um Geduld. Zur Not müssten die Kurse auf andere Räume ausweichen. Mit einem eingetragenen Wegerecht werden die Sportler aber in Zukunft weiterhin die Parkplätzen des Turnerheims über die Farbenstraße erreichen können.

Auch im Vorstand tut sich was. Nach 28 Jahren erklärt Hans Brunnhöfer, dass er nicht wieder antritt. Seit 1960 ist er Mitglied im Verein.  Von 1990 bis 2002 war er 1. Vorsitzender und danach bis 2018 2. Vorsitzender. Als kleine Überraschung wählten ihn die Vereinsmitglieder zum Ehrenvorsitzenden und bedankten sich für seine langjährige Arbeit.

Seine Position als zweiter Vorsitzender übernimmt Hagen Hermannn. Der dritte Vorsitz geht an Hans Gumb. Damit sind aus den großen Abteilungen des Vereins, nämlich Badminton und Handball, zwei aktive Mitglieder im Vorstand verteten. Peter Bocklet gibt sein Amt als 1. Kassierer an Daniel Fribolin ab und wird 2.Kassierer. Um die Verwaltung der Sporthalle kümmert sich in Zukunft Aristides Tzikas. 1. Vorsitzender bleibt weiterhin Michael Sittig.

„Unser Ziel ist es, den Verein für die Zukunft zu rüsten“, sagt Michael Sittig. Dafür setzt er auf eine Stärkung des Ehrenamtes, den Austausch mit anderen Vereinen und dem Ausbau der Abteilungen und Angebote. Ein neuer Kurs ist die Rehasportgruppe Orthopädie. Sie ergänzt ab sofort die Herzsportgruppe und erweitert das Gesundheitssportangebot.

Für neue Abendkurse wie diesen, braucht der Verein die Räume des Neubaus. Die Halle ist ausgelastet, wie der Belegungsplan zeigt. Drei Schulen, darunter die Ludwig-Weber und die Meisterschule sowie die  Feuerwehr der Stadt Frankfurt nutzen die Räume in der Mockstädter Straße. Ab 16 Uhr trainieren die Abteilungen des Vereins in der Sporthalle.

Mit 527 Mitgliedern ist die Turnabteilung die größte des Vereins. Die Handballer sind mit 294 Mitgliedern die zweitstärkste Patei. Der Verein bietet weiterhin Basketball, Badminton, Judo, Volleyball, Tischtennis, Standarttanz und Country Line Dancing an. Die Ving-Tsun Gruppe gibt es nicht mehr. „Mit unserem Baby-Turnen und dem Kurs „Fit bis 100“ können wir wirklich behaupten, dass unser Angebote von 0-100 geht“, sagt Michael Sittig. Das zeigt sich auch bei der Ehrung der langjährigen Mitglieder. Gerlinde Ehry ist mit 91 Jahren bereits seit 70 Jahren im Verein aktiv.

Der Vorstand des TVS (von links): Michael Sittig, Peter Busch, Daniel Fribolin, Renate Geißler, Peter Bocklet, Greta Zimmermann, Hagen Herrmann, Thorsten Faulstich, Renate Ahlers-Zimmermann, Hans Gumb,Ulrike Grohmann, Klaus Mettin und Ehrenvorsitzender Hans Brunnhöfer.

Auf diese Mitglieder kann der TVS zählen

Mit einer traurigen Nachricht begann die Hauptversammlung des Turnvereins Sindlingen. Zwei Tage zuvor war Mädi Schmidt im Alter von 90 Jahren verstorben. Sie war zeitlebens im Turnverein aktiv und engagierte sich zusammen mit ihrem Mann Alfons auf vielfältige Weise.

Auch der im Vorjahr verstorbenen Mitglieder Heinz Herr, Maria Michalski, Hans „Jupp“ Riegelbeck und Lieselotte Wenz gedachten die rund 45 Besucher der Versammlung.

Später am Abend gab es Anlass, kräftig zu applaudieren. Der Vorstand zeichnete mehrere Mitglieder für ihre jahrzehntelange Vereinstreue aus. Blumen, Wein, die goldene Vereinsnadel und einen Kalender für 2019 mit Fotos aus den Abteilungen erhielten Ute Flegel, Christel Fribolin, Axel Vetter, Monika Winter und Ingrid Sittig für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft. Ute Flegel war aktiv im Turnen und Tanzen, Christel Fribolin im Volleyball und der Gymnastik. Axel Vetter ist Turner, Monika Winter seit 1981 als Übungsleiterin in der Turnabteilung engagiert. Ingrid Sittig ist Volleyballerin, gründete vor 34 Jahren das Mutter-und-Kind-Turnen und später das Babyturnen. „Es ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Angebots für Menschen von null bis 100 Jahren“, sagte der bisherige zweite Vorsitzende Hans Brunnhöfer dankbar. Ferner leitet Ingrid Sittig den Lauf- und Walkingtreff und kümmert sich seit 2003 um die Verwaltung und Pflege des Turnerheims.

Für 50 Jahre Zugehörigkeit wurden die Handballer Horst Villmeter und Stefan Bocklet zu Ehrenmitgliedern ernannt. Torwart Villmeter war der erste im Verein, der eines der damals neuen knallgelben Trikots trug, erinnert sich Peter Bocklet. Er war außerdem Mitbegründer der Altherrenmannschaft und lange Zeit zweiter Schriftführer. Stefan Bocklet ist seit seinem achten Lebensjahr Mitglied und Handballer. Er spielte durchgehend im TVS und engagiert sich als Trainer für Jugend, Schüler, Damen und Herren, Abteilungsleiter und Koordinator der Spielgemeinschaft mit dem VfL Zeilsheim sowie als Sportwart. Daneben organisiert er viele Aktivitäten in der Abteilung und war auch maßgeblich an der großen 1200-Jahrfeier auf den Mainwiesen beteiligt.

Kurz nach dem Krieg, im Jahr 1948, trat Gerlinde Ehry in den Turnverein ein, um mit Mädi Schmidt und weiteren jungen Frauen Handball zu spielen. Seit 70 Jahren ist die 91-Jährige „hilfsbereit und immer da, wenn sie gebraucht wurde“, sagte Vorsitzender Michael Sittig. Gerlinde Ehry ist noch immer aktiv in einer der Fit-bis-100-Gruppen des Turnvereins.

Eine ganz besondere Ehrung ließ der Verein Hans Brunnhöfer zukommen. Seit 1960 Mitglied, engagierte er sich in vielen Funktionen für seinen Verein; er war Handballspieler, Schiedsrichter, Klassenleiter im Handballbezirk, Abteilungsleiter, Vorsitzender des TVS von 1990 bis 2002, zweiter Vorsitzender seit 2002 und leistete einen wesentlichen Beitrag zum Bau der vereinseigenen Halle. Nun schied er im Alter von 75 Jahren aus dem Vorstand aus. Die Mitglieder ernannten ihn für sein außerordentliches Engagement zum Ehrenvorsitzenden.

Langjährige Mitglieder ehrte Vorsitzender Michael Sittig (Zweiter von links): (von links) Horst Villmeter, Ingrid Sittig, Axel Vetter, Stefan Bocklet, Gerlinde Ehry, Ute Flegel, Christel Fribolin, Monika Winter und Hans Brunnhöfer.

 

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Easy Step

Wer fetzige Musik mag und Spaß hat, sich im Takt zu bewegen, ist bei „Easy Step“ richtig. Im Rhythmus der Musik geht man eine Art Stufe / Plattform (= Step) hoch und runter.  Im Vordergrund steht das Herz-Kreislauf-Training, also insbesondere Ausdauer und Koordination. Die Schritte sind schnell und einfach zu lernen und werden zu leichten Choreografien kombiniert, bei denen auch Anfänger/-innen ohne Probleme mithalten können.

Besonders gekräftigt werden die Muskeln von Beinen und Po. „Easy Step“ ist trotzdem ein Ganzkörpertraining, da auch Hanteln oder anderen Zusatzgeräte zum Einsatz kommen und Bauch- und Rücken trainiert werden. Nach der Ausdauereinheit bei Musik schließt jede Stunde „Easy Step“, bei der alle Altersstufen willkommen sind, mit Kräftigung und Dehnung der Muskeln ab.

Kurs im TVS:

Mittwochs 19.00 – 20.00 Uhr (Lydia Karell)  TVS Sporthalle, Mockstädterstr.12 in Frankfurt-Sindlingen.

 

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