Der TV Sindlingen lädt ein

Dienstag, den 29. Mai 2012
Wäldchestag
im Turnerheim in der Farbenstraße 85a
Beginn 16:00 Uhr

Samstag, den 02. Juni 2012
Sindlinger Stadtlauf für Kinder (Alter von 3 bis 13 Jahren)
und anschließend das große Spiel- und Sportfest für Kinder im Turnerheim
Start 14:00 Uhr /Anmeldung ab 13:00 Uhr
Die Siegerehrung für die Laufveranstaltung findet dann ab ca. 17 Uhr im Turnerheim statt.

Sonntag, den 03. Juni 2012
„Auf dem Bauernhof“
volkstümlicher Wettkampf für Erwachsene und Jugendliche
Ein Team besteht aus 4 Teilnehmern
Teilnehmen können Vereine, Gruppierungen, Freundeskreise
Beginn 14.00 Uhr /Anmeldung ab 13 Uhr
Turnerheim Farbenstr. 85a

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Tanz in den Mai auf drei Ebenen

Fröhliches Treiben unten, oben und draußen

Warmer Wind aus der Sahara streifte in der Walpurgisnacht über Sindlingen. Die ungewohnte Wärme führte dazu, dass der „Tanz in den Mai“ des Turnvereins nicht nur auf zwei, sondern sogar auf drei Ebenen stattfand. In der großen Halle im Erdgeschoss begaben sich Tanzfreudige zu Walzer, Samba und weiteren Standard- und Lateintänzen aufs Parkett. Im Oberstock gab die Jugend den Ton an. Teenager und junge Erwachsene standen oder tanzten in der Disco und ließen sich diverse Cocktails an der Bar schmecken. Und im Freien trafen sich alle zum Luftholen. Nicht wenige verbrachten dort sogar einen Großteil des Abends.
Organisiert hatten den Tanz in den Mai die Mitglieder der Turnabteilung. Sie waren leicht an der einheitlichen schwarzen Kleidung zu erkennen. Während sie arbeiteten, konnten die Angehörigen der anderen Abteilungen zwanglos feiern. Rund 200 Besucher zählten die Veranstalter. Viele kamen erst am späteren Abend, blieben dafür aber umso länger. Als die letzten heimgingen, war der Mai schon einige Stunden alt. Hn

 

Tropische Wärme draußen, lateinamerikanische Klänge drinnen: Beim Tanz in den Mai war für fast jeden Geschmack etwas dabei. Fotos: Michael Sittig

Sie hatten die Arbeit, aber offensichtlich auch viel Spaß: Kirsten Schiffer (links) und Beatrice Zörb von der Turnabteilung des Turnvereins, die den Tanz in den Mai organisierte.

Ob mit oder ohne Alkohol: Die eisgekühlten Cocktails waren heiß begehrt.

 

 

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Pfunde einfach wegtanzen: Zumba©

„Zumba“ heißt eine neue Bewegungsform, die zunehmend in Sportvereinen angeboten wird. Es ist eine Kombination von Tanz- und Aerobicelementen. Anders als in klassischen Tanzkursen arbeitet Zumba nicht mit dem Zählen von Takten, sondern dem Folgen der Musik mit sich wiederholenden Bewegungen. Die Zumba-Choreografie verbindet lateinamerikanischen Tänze wie Samba, Salsa, Cumbia, Flamenco, Cha-Cha-Cha, Merengue, Mambo, Kampfkunst und einige Bollywood- und Bauchtanzbewegungen. Die Schritte sind leicht zu lernen, tänzerische Vorkenntnisse nicht nötig. Der Spaßfaktor ist sehr hoch. Man kann das Tempo drosseln und selbst dosieren, wie viel Fitness man in einer Stunde erleben will. „Zumba“, der spanische Slang für „Bewegung und Spaß haben“ , ist für alle Menschen geeignet, die Stress und überflüssige Pfunde ohne großen Aufwand einfach „wegtanzen“ möchten. Eine Gelegenheit dazu bietet der Turnverein Sindlingen. Übungsleiterin Melanie Lünzer lädt ab dem 5. Mai jeweils samstags von 11 bis 12 Uhr zum „Zumba“ in die Sporthalle in der Mockstädter Strasse  12 in Sindlingen ein. Ein Kurs geht über 10 Stunden. Nähere Infos und Anmeldung unter Zumbamelanie@web.de .

 

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Chinesische Selbstverteidigung beim TVS

Ab Dienstag, dem 20. März, unterrichtet Sihing Kai Fischer, Wing Tjuen Lehrer und direkter Schüler von Wing Tjuen Großmeister Christian Trarbach, chinesische Selbstverteidigung.
Wing Tjuen ist ein ca. 250 Jahre alter südchinesicher KungFu-Stil. Der Legende nach soll diese Kampfkunst von einer Nonne entwickelt worden sein. Diese stellte fest, dass sie mit den auf eigener Kraft basierenden Techniken nicht gegen körperlich stärkere Gegner gewinnen konnte. Sie entwickelte ein System, mit dem sie körperlich überlegene Gegner mit deren eigener Kraft besiegte. Dieses System beruht auf einfachen Prinzipien, die es ermöglichen, die Kraft des Gegners kontrolliert aufzunehmen und zurück zu ihm zu leiten. So ist es körperlich unterlegenen Menschen möglich, sich gegen stärkere Gegner durchzusetzen.  Wing Tjuen ist deshalb auch für Mädchen und Frauen geeignet!!!
Im Training der Jugendlichen und Erwachsenen liegen die Schwerpunkte in erster Linie in der Aneignung einer im Ernstfall effizienten und kompromisslosen Selbstverteidigungsfähigkeit sowie der Verbesserung der körperlichen Fitness, wobei der Spaß mit Sicherheit nicht zu kurz kommen wird. Im Vordergrund geht es dabei nicht allein um die Vermittlung von Techniken und Konzepten, sondern vornehmlich um die Fähigkeiten bzw. die Stärken und Schwächen des Einzelnen herauszuarbeiten und zum persönlichen Vorteil zu nutzen.
Im KungFu-Kids Training (ab 8 Jahren) liegen die Schwerpunkte in der spielerischen Aneignung von Verhaltensmustern, die sie gegenüber möglichen Gefahrensituationen sensibler machen. KungFu-Kids haben Spaß im Training, sind selbstbewusst und können „NEIN“ sagen. Speziell für Kinder wird ein Wing Tjuen Training angeboten, welches die Kinder koordinativ fordert und fördert, sowie Jungen und Mädchen auf Gefahren- und Konfliktsituationen vorbereitet und auf diese sensibilisiert.

Interesse geweckt? Einfach vorbeikommen und „reinschnuppern“. Lockere sportliche Kleidung genügt.
Das Schnuppertraining startet für KungFu-Kids von 17.30h – bis 18.30h, für Jugendliche und Erwachsene von 19.00h – 20.30h im Gymnastikraum 2 der Sporthalle des TVS, Mockstädterstr. 12 in Sindlingen.

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Erweiterung des Trainingsangebots des TVS – YOGA

Da der TVS nie still steht und sein Trainingsangebot immer wieder mit neuen Angeboten erweitert, freuen wir uns, dass es ab Mitte Januar wieder eine Yoga-Stunde im TVS geben wird!

Das Training findet ab dem 17. Januar 2012 dienstags von 18:30-20:00 Uhr in der TVS-Halle, Mockstädter Straße, im Gymnastikraum E1 statt.

Zur “Sportart”:

Yoga oder eingedeutscht Joga ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst. Der Begriff Yoga kann sowohl „Vereinigung“ oder „Integration“ bedeuten, als auch im Sinne von „Anschirren“ und „Anspannen“ des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Einswerden mit Gott verstanden werden. Da jeder Weg zur Gotteserkenntnis als Yoga bezeichnet werden kann, gibt es im Hinduismus zahlreiche Namen für die verschiedenen Yoga-Wege, die den jeweiligen Veranlagungen der nach Gotteserkenntnis Strebenden angepasst sind.
Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen (Darshanas) der indischen Philosophie. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis.
Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen sowie Atemübungen (Pranayama), andere Richtungen betonen die Askese. Die philosophischen Grundlagen des Yoga wurden vor allem von Patanjali im Yogasutra zusammengefasst, auch die Bhagavad Gita und die Upanishaden informieren über Yoga.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Yoga)

 

 

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„Na dann macht mal“

Zehn Jahre Tanzabteilung im TVS

Zehn Jahre Tanzsportabteilung im Turnverein Sindlingen (TVS) – das musste gefeiert werden. Die Räumlichkeiten der neuen Turnhalle eignen sich dafür perfekt. So stand einer wunderbaren Feier nichts im Wege. Nach gutem Essen – zum Buffet hatten die Vereinsmitglieder in guter Tradition leckere Vorspeisen, Salate und Desserts beigesteuert – galt es, die Kalorien wieder loszuwerden. Bei Walzer, Rumba, Foxtrott und Discofox konnte Gelerntes getanzt, Eingeschlafenes aufgefrischt und Vergessenes kreativ interpretiert werden. Auch Gespräche in netter Runde kamen nicht zu kurz. An geschmackvoll gedeckten Tischen (nicht nur hier hatte das Organisationsteam der Tanzabteilung ganze Arbeit geleistet) fühlten sich sowohl aktive als auch ehemalige Tänzer sichtlich wohl.
Wie es überhaupt zur Gründung dieser Abteilung kam, rief Wilfried Kastner, nicht zuletzt selbst Mann der ersten Stunde, in einem Rückblick in Erinnerung. So trafen sich im Jahr 2000 anlässlich der 125-Jahr-Feier des TV Sindlingen etliche Feierbegeisterte zu später Stunde in der bereits legendären Sektbar. Diejenigen, die bei solchen Gelegenheiten auch gerne tanzen, fanden es schade, diesem Vergnügen in ihrem Verein nicht häufiger nachgehen zu können. Auf die Frage, ob der TV solches nicht anbieten könnte, habe Vorsitzender Michael Sittig in gewohnt trockener Weise „na dann macht mal“ gesagt, erinnerte sich der Redner. Und so dauerte es tatsächlich nur rund sechs Monate, bis der Vorsatz in die Tat umgesetzt wurde. Tanzlehrerin Silvia Steinjan habe bereits im Vorfeld gewusst, dass ihr Können benötigt werden würde, so Willi Kastner. Bereits zum ersten Winterball 2001 konnte der TVS nun mit einer Tanzabteilung aufwarten. Über die vergangenen zehn Jahre erfuhr diese einen deutlichen Zuwachs. Heute trainieren rund 60 Mitglieder in vier Gruppen. Als Tanzlehrer haben Silvia Steinjan und Jörg Schmitt nicht nur unzählige Trainingsstunden erteilt, sondern Bälle und Tanztees moderiert sowie Formationen einstudiert. Unvergessen und von Zuschauern wie Mitwirkenden als legendär bezeichnet sind Auftritte wie „Angelina“ und „Kriminaltango“. Die derzeit als Krankheitsvertretung fungierenden Trainer Andreas Kellner und Björn Biermann versuchen in diesen Wochen, die bei vielen in Vergessenheit geratenen „Basics“ wieder in Erinnerung zu rufen. Ein idealer Zeitpunkt also, einmal bei den Trainingsstunden reinzuschnuppern. Möglicherweise auch der ideale Zeitpunkt, über eine neue Gruppe für Anfänger oder Auffrischer nachzudenken. Und wie die Tanzgeschichte des TVS zeigt, muss es bei Plänen und Wünschen nicht bleiben.
Trainingszeiten: Mittwochs 19 bis 20.30 Uhr und 20.30 bis 22 Uhr. Freitags 19 bis 20.30 und 20.30 bis 22 Uhr. Ort: Turnerheim. Weitere Infos: www.tv-sindlingen.de

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Neu im TVS: Badminton

Spieler gründen eigene Abteilung

Der Turnverein hat eine neue Abteilung. Am 28. Oktober kamen 20 Freunde des Federballspiels zur Gründungsversammlung einer Badminton-Sparte zusammen. Nach kurzer Besprechung wählten sie Alexander Stollberg zum Abteilungsleiter und Peter Busch zu seinem Stellvertreter. Annette Pfeiffer ist in Personalunion Schriftführerin und Kassiererin. Und da zum Sport auch das Gesellige gehört, wurde auch gleich noch ein Vergnügungsausschuss gewählt. Die Federführung hat Kristian Kunze inne. Vertreterin der neuen Abteilung im Organisationsausschuss des Gesamtvereins ist Monika Hochhaus.

Im nächsten Jahr wollen die Badmintonspieler nicht nur andere Vereine zu Freundschaftsturnieren einladen, sondern auch am Wettkampfbetrieb teilnehmen. Hans Brunnhöfer, zweiter Vorsitzender des Turnvereins, wird die Abteilung deshalb umgehend beim Badmintonverband anmelden, versprach er. Zum Abschluss der nicht einmal halbstündigen Versammlung wurde eine Mitgliederliste verteilt, und TV-Vorsitzender Michael Sittig lud alle im Namen des Vorstands zu einem Gläschen Sekt ein.

Badminton trainiert nun freitags von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Sporthalle, Mockstädterstraße. hn

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Keine Pause für den Fährmann – Volksradfahren: Der Klassiker lebt wieder auf

Diesen Sonntag Vormittag wird Fährmann Günter Vowinkel so schnell nicht vergessen. Auf der Okrifteler Mainseite standen die Radfahrer Schlange, um sich von ihm übersetzen zu lassen. Mit zehn, zwölf Rädern je Fahrt brachte er die Gäste ans andere Ufer, fuhr leer zurück und nahm die nächsten an Bord.
Schuld an dem Andrang waren der Turnverein, der Gesangverein Germania und der Radfahrerverein Germania Sindlingen. Die drei Vereine haben Mitte August das Volksradfahren wiederbelebt. Wie berichtet hat der Radfahrerverein Germania die Traditionsveranstaltung vor einigen Jahren aufgegeben. Diese Lücke im Veranstaltungskalender füllten nun die Turner und Sänger auf, die wenigen noch aktiven Radfahrer berieten sie dabei.
Vom Startplatz Turnerheim aus radelten Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren allein, zu zweit, familien- oder gruppenweise durch die Wingerte an den Main und immer flussabwärts bis zur Fähre. Der Stempel, den Fährmann Vowinkel auf die Teilnehmerkärtchen setzte, diente als Beweis dafür, dass die Radler auch wirklich die fünf Kilometer hin absolviert hatten. Auf der Kelsterbacher Seite ging es wieder retour und über die Brücke der B 40a zurück. Die Strecke war eben und so gut wie autofrei, nur beim Überqueren der Okrifteler Straße war Vorsicht angesagt – und da standen Helfer vom Turnerheim. Wer wollte, radelte die Runde zweimal und holte sich so, bei schwülem, vormittags aber durchweg trockenem Wetter den Appetit für die Schlussrast am Turnerheim.
Dort wechselten sich Mitglieder des Turnvereins am Grill ab. Der Männerchor des Gesangvereins hatte seinen Getränkewagen aufgestellt und schenkte fleißig aus. Der Frauenchor der Germania bestückte die Kuchentheke und kochte Kaffee dazu. Radler brauchen Vitamine, könnte sich Markus Werner vom gleichnamigen Obsthof gedacht haben und bot an einem Stand Äpfel und Zwetschgen in natura sowie in flüssig veredelter Form an. Sogar frisch gepresster Süßer war zu haben. Wie früher beim Radfahrerverein waren zwei Mitarbeiter des Radsporthauses Kriegelstein vor Ort, um im Fall kleiner Pannen zu helfen. Die Radfahrer brauchten nur fürs Material zu zahlen, Service, Montage und Einstellungen gab’s gratis. „Hauptsächlich Luft“ wurde gebraucht, sagten die Zweiradmechaniker Robert Leistikow und Harry Hopp. Dazu spielte Radio Riederwald Musik. Die Betreiber des Internet-Radios, das seit Dezember in Sindlingen ansässig ist, erklärten in ihrem Übertragungswagen jedem, der sich dafür interessierte, die Technik und begleiteten das Fest auch medial. Die Siegerehrung des Volksradfahrens übertrugen Harald Meininger und seine Discjockeys Jürgen, Axel und Sven live.
Hans Brunnhöfer und Michael Sittig vom Turnerheim sowie Jochen Dollase und Markus Krämer vom Gesangverein Germania überreichten Bembel mit dem neuen Emblem des Volksradfahrens an Harry Ehrhardt (Jahrgang 1928) und Marga Adler (Jahrgang 1933) als älteste Teilnehmer. Jüngste Mitradler waren Laura Henkelmann (geboren im Juli 2007) und Timo Riegelbeck (geboren im November 2006). Die größte Zahl an Radfahrern stellte der Turnverein mit 34, gefolgt vom Männerchor der Germania (24) und dem Familienkreis der katholischen Gemeinde (22). Auch jeder andere Radler erhielt eine Erinnerung an den schönen Tag, nämlich ein Apfelweinglas, ebenfalls mit dem neuen Logo verziert. Dank sagten die Veranstalter darüber hinaus dem Rotkreuz-Ortsverband Zeilsheim, dessen ehrenamtliche Sanitäter sich für den Fall des Falles bereithielten. Glücklicherweise wurden ihre Dienste nicht benötigt.
„Wir sind zufrieden“, sagte Jochen Dollase, Vorsitzender des Gesangvereins Germania, in einem ersten Resümee. Alles verlief gut, kleinere Schwächen sollen beim nächsten Mal verbessert werden. Ein nächstes Mal soll es in jedem Fall geben.
Das dürfte auch die Stadt Hattersheim und das Kieswerk Schindling freuen. Sie betreiben und finanzieren die Fähre, die zwischen Ostern und Ende September an jedem Wochenende und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr fährt. Am Samstag vor dem Volksradfahren setzten im Lauf der zehn Stunden 50 Leute über. Allein am Sonntag Vormittag waren es mindestens 175 – plus diejenigen, die die Runde zweimal fuhren. hn

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Traditioneller Kinderstadtlauf – Im Spurt über die „Friedhofsmeile“

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Ein bisschen Springen, ein bisschen Dehnen, dann kann es losgehen: Mehr als 40 Jungen und Mädchen gingen beim Stadtlauf für Kinder des Sindlinger Turnvereins an den Start. Das Wetter war durchwachsen, doch das schreckte weder die jungen Sportler, noch deren Eltern. Als der Startschuss fiel, rannten sie los, und nur wenig später hatten die ersten [...]

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Piraten entern die neue Halle

Turnverein feiert Einweihung – Frohes, buntes, großes Fest für alle Generationen

Von Jessica Hauff

Eine Piratenhymne erklingt. Kinder mit Piratenkopftüchern laufen ein. Die kleinsten an der Hand ihrer Eltern, bilden sie eine lange Schlange aus kleinen Piraten. Alle tragen das neue T-Shirt des Sindlinger Turnvereins in der Vereinsfarbe Rot. Dann fangen die Kinder an zu hüpfen, zu turnen und zu tanzen. „Wir sind die guten Piraten auf hoher See!“ Und nehmen die neue Halle in Beschlag.

Mit einem großen Fest feierte der Turnverein Ende Mai die Einweihung seiner neuen Sporthalle. Dass so viele Piraten dabei waren, lag am Motto: „Wir entern unsere neue Halle“. Und das wollte sich kaum jemand entgehen lassen. Es war ein Fest der Generationen.
Vorsitzender Michael Sittig begrüßte die Gäste und ging kurz auf den Werdegang ein. Es war ein großes Stück Arbeit, den langjährigen Traum von einer Sindlinger Sporthalle zu verwirklichen. Nur dank vieler ehrenamtlicher Helfer, großzügiger Spenden von rund 60.000 Euro und der Unterstützung Frankfurts wie des Landes Hessen wurde er wahr. Als neuer Mittelpunkt des Vereinslebens wird die Halle eine Bereicherung nicht nur für den TVS, sondern für ganz Sindlingen sein, hofft der Vorsitzende.
Das bunte Programm jedenfalls bot schon mal einen Vorgeschmack auf die vielseitige Nutzbarkeit. Es gab zugleich einen Überblick über das Angebot des Turnvereins. Aus jeder Abteilung beteiligten sich Sportler mit Aufführungen. Vom Mutter-Kind-Turnen über die Handballspieler bis hin zum Tanzsport waren alle dabei.
Die kleinen Turnermädchen und die Mutter-Kind-Gruppe bildeten mit ihrem fröhlichen Tanz einen erstklassigen Einstieg und sorgten für gute Laune. Diese Stimmung spiegelte sich auch im anschließenden Piratentanz der nächst älteren Turner wieder. Die Volleyballdamen ließen Bälle tanzen und begeisterten mit einer Pyramide. Die Tischtennisspieler jagten ihre um einiges kleineren Bälle zu poppiger Musik durch die Halle, die Handballer verwandelten das an sich profane Aufwärmen in eine eindrucksvolle Show. In zwei parallelen Reihen füllten sie die Halle vollständig aus und trainierten mit ihrem Gegenüber Druck- und Wurfpässe, warfen Bälle in die Luft, klatschten und fingen sie wieder auf. So entstand ein überaus lebendiges Gesamtbild. Spritzige Partytänze zeigten danach die Damen und Herren vom Tanzsport. Bei den anschließenden Vorführungen der Turnerdamen kamen sogar die Zuschauer ins Schwitzen. Mit Hanteln, Steppern und Reifen boten sie einen Einblick in das Bauch-Beine-Po- und Pilates-Training.
Dann war noch einmal die Jugend an der Reihe. Die Judogruppe demonstrierte Falltechniken und wie sogar kleine Mädchen ihren erwachsenen Trainer zu Fall bringen können. Die Jugendturner  bildeten mit eindrucksvollen Trampolinfiguren und einem feurigen Piratentanz mit Papiersäbeln und Akrobatik einen weiteren Höhepunkt.
Bei all dem Spaß und Sport geriet der Anlass der Veranstaltung aber nicht in Vergessenheit. Ehrengäste lobten den Verein für seine enorme Leistung. Frankfurts Sportdezernent Markus Frank  gratulierte im Namen der Stadt und dankte allen Frauen und Männern der Tat, die in über 5000 ehrenamtlichen Stunden mit angepackt hatten. Der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt, Roland Frischkorn, freute sich, dass Sindlingen mit der Sporthalle ein neues Zentrum gewonnen habe, auch wenn es am Rande des Ortes liegt. Karl Heinz Jacob vom Handballbezirk Wiesbaden freute sich über die neue Spielstätte und schenkte dem Verein Handbälle. Vorsitzender Volker Gilbert überbrachte die Grüße des Turngaus Frankfurt und Franz Ilg gratulierte für den Sindlinger Vereinsring.
Krönender Abschluss der Feier war ein beeindruckendes Standbild. Ein rotes Meer von jungen Sportlern breitete sich in der neuen Halle aus und alle zusammen bilden die Buchstaben TVS. „Ihr seid unsere Zukunft“, rief Michael Sittig und bedankte sich bei allen Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung. Organisiert worden war sie vom Organisationsteam Kirsten Schiffer, Beatrice Wittwer, Julia Schmidt, Julia Schubert Iris und Mona Bender, Thorsten Faulstich und Thomas Beyer.
Mit Blumensträußen und großem Lob an den geschäftsführenden Vorstand endete das Programm. Das war aber kein Grund, nach Hause zugehen. Im Anschluss gab es in und um die Halle noch einiges zu erleben. Bei Kaffee, Kuchen, Deftigem vom Grill und kühlen Getränken erlebten die Besucher das Vereinsleben von seiner schönsten Seite. Kinder konnten sich auf einer Hüpfburg, beim Basteln und Tischtennisspielen amüsieren. Die Erwachsenen beobachteten das bunte Treiben, betrachteten die vielseitige Ausstellung von Bildern und Spielberichten in der Halle oder saßen gemütlich beisammen.
Veranstaltungen wie diese binden alle Generationen im TVS. Vom Mutter-Kind-Turnen bis zu den ältesten Mitgliedern fühlen sich alle dem Verein verbunden. Und eben das ist es, was ihn ausmacht und zusammen hält und sogar ein so gewaltiges Unternehmen wie den Bau einer eigenen Halle erst möglich macht.

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